• Unsere Top 10 von 2020

    Am 2. Juli zelebrierten wir unser Finalist Announcement als Live-Übertragung aus dem Impact Hub Vienna. Was trotz des veränderten Formats gleich blieb, war der Grund der Veranstaltung: der feierliche Abschluss der ersten Hälfte des Social Impact Awards 2020 und die Bekanntgabe der diesjährigen finalen Projekte!

    Nachdem das Jahr 2020 nach dem SIA Kick-Off mit fast 100 Teilnehmer*innen einige Überraschungen hinsichtlich der Planung von über 50 weiteren Events des SIA in 8 Städten gebracht hatte, entwickelten wir neue online Supportangebote: zwei neue Webinar-Formate, gefolgt von 1-on-1 Coachings vor der Einreichung und unsere Alumni Lunch Talks als Motivationsquelle für die Mittagspause. Insgesamt hielten erreichten wir also knapp 200 Teilnehmende mit den Webinaren und konnten 20 Projekte vor der Einreichung coachen. Das Resultat dieses Engagements war, dass sich 48 unterschiedliche Ideen für die 10 begehrten Finalisten-Plätze beim SIA beworben haben. Genau diese 10 von der Jury ausgewählten Projekte wurden beim Finalists Announcement vorgestellt.

     

    Wie kann man sich so ein Online- Finalists Announcement also vorstellen?

    Grundsätzlich war die Teilnahme am Finalists Announcement mithilfe eines Links möglich, aber auch über einen Livestream auf Facebook konnten Interessierte die Veranstaltung verfolgen. Ziel war es also, möglichst vielen Menschen trotz der Umstände, die Teilnahme zu ermöglichen und wir freuen uns, dass diese Möglichkeit auch von sehr vielen genutzt wurde.

    Schließlich haben all jene, die dies nicht getan haben, schon etwas verpasst: So führte SIA-Österreich Koordinatorin Stefanie Beßler durch den Abend, begleitet von Katrina Günther von Thinking Visual, die die Finalist-Projekte mithilfe von Graphic Recording untermalte und wir so ein erstes Bild der unterschiedlichen Projekte erhalten konnten.

     

    Wer also sind sie, die 10 Finalist Projekte des SIA 2020?

    MEN IN CARE AND EDUCATION : Men in Care and Education hat es sich zum Ziel gemacht, den Männeranteil in Sozial-, Pflege- und Erziehungsberufen und im Zivildienst durch verschiedene Infoworkshops zu erhöhen und damit „Caring Masculinity“ und gesellschaftliche Barrieren sichtbar zu machen.

     

     

     

     

    UPTRADED : Um dem Konsumrausch ein Ende zu setzen,    möchte Uptraded eine Kleidertausch-App anbieten, bei der  User*innen günstig und nachhaltig „shoppen“ können.

     

     

     

     

     

     

    BUDDYWORX : Buddyworx möchte durch Workshops und individuelles Mentoring Kompetenzen zur selbstständigen Entscheidungsfindung (insbesondere hinsichtlich der beruflichen Zukunft) bieten und so nicht nur die Chancengleichheit, sondern auch die Readiness junger Menschen für die Arbeitswelt erhöhen.

     

     

     

     

    FRAGARIA : Fragaria will mit ihren Taschen zur Aufbewahrung von Menstruationsartikeln gegen die Stigmatisierung der Periode, besonders in Schulen, kämpfen.

     

     

     

     

     

     

    BLUE MONDAY PROJECT : Blue Monday Project möchte mithilfe einer App ein flächenübergreifendes Bonussystem für nachhaltige Aktivitäten einführen, die Transparenz beim Konsum schaffen und das Konsumverhalten gleichzeitig in eine nachhaltige Richtung lenken soll.

     

     

     

     

     

     

    URBODROM : Wie sieht eine Welt/Stadt aus, die nachhaltigen Vorstellungen entspricht? Diese Frage versucht Urbodrom mithilfe eines Stadtquartier-Spiels zu beantworten, bei dem ein nachhaltiges Stadtquartier in einem Aushandlungsprozess möglichst vieler Perspektiven entstehen soll.

     

     

     

     

    GEMÜSEGEPARD :  GemüseGepard ist eine Plattform an der Schnittstelle zwischen Lebensmittelproduzenten und lebensmittelverarbeitenden Betrieben, auf der frisches Obst und Gemüse aus Überproduktion verkauft wird, das sonst verschwendet werden würde. Ihr Ziel ist es, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

     

     

     

     

    REPARO : Reparo bietet ein Fahrradtaxi für die Reparatur kleiner Schäden. Die Reparatur wird entweder vor Ort erledigt oder zu einem Experten geliefert und wieder zurückgebracht, um der Wegwerfgesellschaft entgegenzuwirken.

     

     

     

     

     

    KOLLEKTIV FÜR GENDER EQUALITY : Durch gezielte Maßnahmen, Projekte, Leistungen und Lobbyarbeit und unter Einbeziehung einer Datenbank an Expert*innen soll das erste Kollektiv für Gender Equality und Diversity in Österreich umgesetzt werden, um der strukturellen Ungleichbehandlung von Frauen ein Ende zu setzen.

     

     

     

    HEROBOX : Herobox will zur Lösung des globalen Problems der Plastikverschmutzung beitragen, indem in einer direkten Kooperation mit Delivery Services und Restaurants wiederverwendbare Verpackungsboxen zur Verfügung gestellt werden.

     

     

     

     

     

    Diese 10 Projekte starten jetzt Mitte Juli in die Inkubationsphase, in der ihnen unter anderem ein Mentoringprogramm, Zugang zu unserem Experts Pool und ein Taschengeld in Höhe von 300€ geboten wird. Außerdem erhalten sie Zugang zu unserem Social Entrepreneurship Netzwerk, sowie der SIA Alumni Community. 

    Wir sind gespannt, wie die SIA-Reise sich 2020 noch entwickeln wird und freuen uns darauf, gemeinsam mit den Finalists an ihren Projekten zu arbeiten!