• Die SIA Finalists 2019

    Am 23. Mai zelebrierten wir unser Finalist Announcement im Impact Hub Vienna, der feierliche Abschluss der ersten Hälfte des Social Impact Awards 2019. Die über 100 Gäste wurden SIA Österreich-Leiter Jonas als Moderator  durch den Abend geführt. Hilfe hatte er von zwei SIA Ticketverkäuferinnen, nämlich den Jurymitgliedern Ursula Aigner-Lütterfelds und Judith Pühringer, die vor allem die Bekanntgabe der Finalisten äußerst unterhaltsam und sehr spannend gestalteten. Es entschied sich an diesem Abend wer ein Ticket für den Weiterflug in die Inkubationsphase sowie einen entsprechenden Reisekoffer mit vielen Kleinigkeiten bekommen sollte. Die Inkubationsphase beinhaltet einen eigenes gestalteten dreistufigen Prozess für alle Projekte mit einem Mentoringprogramm, Zugang zu Experten- und Coachingpools, einer Wissensdatenbank, einem Taschengeld in Höhe von 300 EUR und dem Tribe, der Gemeinschaft aller Projektteams.

     

    Diese Reise durch den Abend wurde von Josefine Schulze mit einem graphic recording begleitet. Außerdem gab es eine Social Media Wall, die reichlich zur Kommunikation untereinander genutzt wurde. Lena Gansterer aus dem Management Team des Impact Hubs stellte die Location des Finalist Announcements mit folgenden Worten vor: „Der Impact Hub Vienna ist so ein bisschen das zu Hause für alle, die positiv die Gesellschaft verändern wollen.“

    Danach folgte ein kurzer Rückblick über die bisher gemachte Reise, die mit der zehn Jahresfeier und dem Kickoff des Social Impact Awards begann, über die Workshops, in Form von Impact Weekends, über die Monate März und April durch ganz Österreich ging (hierzu gibt es zum Lesen zahlreiche Reiseberichte unter den Neuigkeiten von unseren Volontären) und nun den ersten Höhepunkt im Finalist Announcement erreichen sollte.

    Ein paar Fakten über die Reise, auf die wir zugegebenermaßen sehr stolz sind: Insgesamt waren es 31 Workshops mit 477 Teilnehmenden in 7 Bundesländern, davon 4 in englischer Sprache und 17 Events bei denen SIA beteiligt war.

     

    Daraus folgten nun 52 Einreichungen hinter denen über 110 Einzelpersonen stehen. Aus diesen wurden folgende Finalists ausgewählt:

    Frida: Frida berät unabhängig und kostenlos Asylsuchende in Rechtsfragen, Fremdenrecht und macht Asylvertretung. Recht ist Grundrecht für jeden.

    Der Wiener Sozial Pod: Reportagen, Interviews und Podcasts zu sozialen Problemen in Österreich. Der Wiener Sozial Pod will Österreich die Augen über die bestehenden sozialen Problematiken öffnen und Wegschauen bekämpfen. Dies geschieht aus der Sichtweise von betroffenen und sozial beteiligten Menschen und schafft gleichzeitig mehr Solidarität im sozialen Bereich.

    Vienna Hobby Lobby: Vienna Hobby Lobby bietet kostenlose Freizeitaktivitäten für Jugendliche und Familien. Mehr Aktivität und Sozialisierung helfen den Menschen mehr in ihrem Umfeld zu unternehmen und mit ihren Mitmenschen zu interagieren.

    Hinter-Land: Klischees und Herausforderungen belasten die wichtigen ländlichen Gebiete Österreichs. Der Audioguide Hinter-land möchte ländliche Entwicklungen aufzeigen, Menschen über die Dynamiken des Waldviertels informieren und dadurch einen Wahrnehmungswandel bewirken. Besonders das aktive Engagement junger Leute steht im Vordergrund und zeigt, dass das Land eine inhärente Zukunftsschmiede sein kann.

    Happy Kids: Leistungsorientierte Lehrpläne österreichischer Schulen unterdrücken die Gefühle der SchülerInnen und schaffen somit psychische und gesundheitliche Probleme. Persönlichkeitsentwicklung und em

     

    otionales Bewusstsein sind wichtig für den Werdegang der SchülerInnen. Dies sollte ebenfalls eine Rolle für PädagogInnen spielen. Happy Kids erreicht diese beiden Ziele durch ausgeklügelte Workshops, welche Selbstwertgefühl und psychische Gesundheit stärken.

    Ein weiteres Highlight an diesem Abend war die Keynote von Udo Felizeter, einem SIA Alumni von 2017 mit Open Piano for Refugees, der uns mit auf seine eigene Reise genommen hat. Udo zeigt sehr unterhaltsam auf, wie sie es erst bei ihrer zweiten Einreichung unter die Finalists des SIA geschafft haben, sich aber trotzdem nie unterkriegen haben lassen. Auch wenn Opene Piano for Refugees nie den Social Impact Award gewonnen hat, haben sie trotzdem unglaubliches auf die Beihne gestellt und betreiben sehr erfolgreich eine soziale Musikschule inzwischen.

    Die Reisebegleiter Judith und Ursula nahmen das Publikum anschließend weiter mit auf die Reise und verkündeten die weiteren 5 Finalists.

    Lenkerbande: Die Lenkerbande öffnet nicht nur geschlossene Räume, sondern nutzt sozial-ökologische Potenziale Wiens. Lehrstehende Räume werden zu Fahrradstationen umfunktioniert, in denen Fahrräder repariert werden, sowie als auch abgeschleppte zu neuem Leben erweckt werden. Die ExpertInnen verhelfen dadurch zu weniger Metallabfall und nachhaltigerer Fahrradnutzung.

    Kunterbunt: Lebensmittelnormen sortieren unpassende Lebensmittel aus und bewirken dadurch mehr Lebensmittelverschwendung und finanzielle Schäden. Kunterbunt kreiert durch seine Leistung durch Abkauf unschöner Gemüse- und Obstsorten einen nachhaltigeren Lebensmittelverbrauch. Kunterbunt macht Lebensmittelrettung nicht nur nachhaltig, sondern auch schmackhaft!

    THUS: Thus ist eine Agentur, welche Non-Profits mehr Möglichkeiten eröffnen möchte. Dabei möchten sie Werbegenies und Non-Profits verbinden und stärken. Mehr Zusammenarbeit und soziale Aktivität fördern dabei nicht nur Non-Profits, sondern auch das österreichische Sozialsystem.

    Hempstatic: Grüne Architektur mit modernem Design machen nachhaltiges Wohnen und Bauen möglich. Hempstatic möchte energiesparende Materialien entwerfen, um eine umweltschonende Bauindustrie zu ermöglichen Dies erfolgt durch eine effiziente Nutzung von wiederverwertbaren Dämmplatten, welche Kohlenstoffe binden und Treibhausgase senken.

     

    United Women: Gesellschaftliche Tabus verwehren oft Frauen eine ausreichende Sexualaufklärung. Sexuelle Selbstbestimmung und Aufklärung wird durch Youtube als globales und kostenloses Medium für sexuelle Aufklärung ermöglicht. Frauen können sich in weniger aufgeklärten Ländern selbst aufklären und somit auch emanzipieren.

    Wenn du Lust hast den Abend nochmals ausführlich nachzuerleben, schau‘ dir die Aufnahmen auf Facebook an.

  • Hack Your SIA Application

    Coach Dich zum Erfolg beim Social Impact Award!

    English Version below

    Mitglied eines sozialen Projektes? Ihr habt bei den Workshops des Social Impact Award eine Idee für ein Social Business entwickelt? Bereits aktiv als Sozialunternehmer_in? Dann reicht beim Social Impact Award ein und erhaltet die Chance als einer der zehn Finalisten ausgewählt zu werden. Werdet Teil der SIA-Inkubation über den Sommer und hebt euer Projekt auf die nächste Stufe! Zudem gibt es zusätzlich etwas Taschengeld, einen kostenlosen Arbeitsplatz im Impact Hub Vienna und noch viel mehr. Alle Infos zur Einreichung gibt’s hier: http://socialimpactaward.at/einreichen/

    Hol Dir wertvolles Feedback und Tipps zu deiner Einreichung beim Social Impact Award von professionellen Mentor_innen. Egal ob es um eine Idee geht oder wie du dein Social Start-up am besten in Worte fassen kannst – hier bekommst du einen „Blick von außen“ von erfahrenen Mentor_innen.

    Verbindliche Anmeldung: melde dich für einen Slot à 30 Minuten an!!

    Fair-Play: bitte melde dich rechtzeitig wieder ab, wenn du nicht kommen kannst und ermögliche so anderen Menschen die Teilnahme!

    Anmeldung zum Event hier: https://www.eventbrite.de/e/hack-your-sia-application-tickets-60068881642

    English translation

    Get valuable feedback and tips for your Social Impact Award application from experts. It doesn’t matter if your project is just an idea or you’ve started already – get individual feedback on your SIA application!

    Binding registration: register for a slot of 30 minutes!

    Fair-Play: if for some reason, you should not be able to attend your slot, please cancel your registration on Eventbrite in order to free it up for someone else!

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    Herzlichen Dank an unsere Nationalen Partner, ERSTE Foundation, Impact Hub Vienna, WU (Wirtschaftsuniversität Wien), Kompetenzzentrum für Nonprofit Organisationen und Social Entrepreneurship, HOFER Österreich, Hil Foundation, Berndorf Stiftung, Wirtschaftsagentur Wien.

  • Interview mit triply (SIA-Finalist 2018)

    „280 Verkehrstote zwischen 1. Jänner und 9. September 2018“ Das ist eine alarmierende Zahl, die das Team von triply senken will! Gefährliche Unfälle unter Alkohol – oder Drogeneinfluss, aber auch nächtliche Gefahren können vermieden werden – Und zwar indem triply es Veranstaltern ermöglicht einfach Shuttle-Service zu organisieren, welche im ländlichen Raum ihre Gäste zum Veranstaltungsort bringen und abholen.

    Wir haben mit einem der drei Gründer von triply, Sebastian Tanzer, über ihr Startup mit dem Ziel der erhöhten Mobilität im ländlichen Raum gesprochen.

    SIA: Was war eure Motivation? Warum habt ihr euer Projekt ins Leben gerufen?

    triply: Wir, Christopher, Dominik und ich, kommen alle aus der ländlichen Gegend und kennen daher seit jeher das Problem, welches wir im Rahmen von triply lösen wollen: Um zu Festen oder Veranstaltungen zu gelangen, muss immer irgendjemand die unglückliche Rolle des Fahrers erhalten, oder ein – meist überteuertes – Taxi bestellt werden, da der öffentliche Verkehr im ländlichen Gebiet sehr rar bzw am Abend nicht vorhanden ist. Vor allem bei längeren Nächten kann auch für Fahrer, die auf Alkohol verzichten, die nächtliche Heimfahrt sehr anstrengend werden. Wir haben uns als Ziel gesetzt, eine Lösung für dieses Problem bereitzustellen!

    SIA: Trotz des schlechten öffentlichen Verkehrsnetzes am Land wollt ihr dieses möglichst gut in eure Konzepte einbinden. Wie funktioniert das?

    triply: Ja, wir beachten den öffentlichen Verkehr und binden diesen so gut es geht in unsere Konzepte mit ein. Oftmals kommt man mit den Öffis noch gut zu den Veranstaltungen, aber nicht mehr heim. In diesen Fällen konzentrieren wir uns verstärkt darauf Busse für die Heimfahrt zu organisieren.

    SIA: Was ist eure größte Schwierigkeit bei der Entwicklung eures Projektes? Welche persönlichen Eigenschaften helfen euch dabei?

    triply: Die Schwierigkeit bei der Entwicklung besteht in der Umsetzung der technischen Lösung. Wir wollen es den Veranstaltern ermöglichen, automatisch Transportkonzepte für Events zu erstellen und Busfahrten in diesen Konzepten an regionale Busunternehmen zu vergeben. Der Vorteil ist, dass wir uns mittlerweile sehr gut mit dieser Technik auskennen und nicht davor scheuen, Kontakte zu diversen Universitäten und anderen Unternehmen zu knüpfen.

    SIA: Auf Festen am Land wird hin- und wieder ein Shuttle-Service zur Verfügung gestellt. Wodurch unterscheidet sich dieses von triply?

    triply: Der Unterschied liegt in der Planung. Derzeit werden Shuttlebusse oft von der Gemeinde gestellt beziehungsweise wird von Eventmanagern planlos festgelegt, welche Haltestellen passen könnten. Wir von triply planen im Vorhinein, was die richtigen Haltestellen für das Event sind, indem wir Daten analysieren. Wir überlegen, wie viele Busse es ungefähr brauchen wird, analysieren aber noch mit dem Ticketverkauf mit, wie viele Plätze tatsächlich verkauft werden. Schließlich machen wir uns noch Gedanken darüber, wie hoch das Risiko oder auch die Chance ist, dass sich die Busse auffüllen und so selbst wieder zahlen.

    SIA: Da die Zielgruppe von triply eher jung ist, verdienen viele noch kein eigenes Geld. Ist triply eine kostengünstige Möglichkeit, von A nach B zu gelangen?

    triply: Für den Gast der mit dem Bus fährt, ist es auf jeden Fall günstiger als mit dem Taxi. Der große Vorteil ist, dass für den Eventmanager und die Gemeinden das Risiko schrumpft, dass sie unnötig viel Geld für den Transport der Besucher zahlen und der Planungsaufwand wegfällt.

    SIA: Gibt es die Möglichkeit triply auch dann zu nutzen, wenn der Veranstalter diesen Service nicht anbietet? Ist es dann günstiger triply zu wählen oder sich selbst einen Bus zu organisieren?

    triply: Wir organisieren natürlich auch die Busse für Gruppen, die an uns herantreten und zu einem bestimmten Event gelangen wollen. Für diese übernehmen wir dann die Buchung der Busse oder wir stellen unser System zur Verfügung, wo sie die Tickets für ihre Mitglieder anbieten können. Der Bus kostet einen bestimmten Betrag, aber nachdem wir schon mit sehr vielen Busunternehmen zusammengearbeitet haben, suchen wir vor allem die Unternehmen aus, die den besten Preis anbieten und der ganzen Organisation und dem Event am besten gestimmt sind.

    SIA: Wie hat sich euer Team zusammengefunden?

    triply: Christopher und ich haben uns im Rahmen unserer Diplomarbeit “public move: Sammeltaxisystem für den ländlichen Raum” bereits mit der Mobilität im ländlichen Raum befasst. Dominik hatte bereits Expertise im Organisieren von Festen und Transportkonzepten für Feste. Im Rahmen eines StartupLive’s in Linz sind wir dann zusammengekommen. Grundsätzlich ist die Aufteilung so, dass Christopher die Hauptrolle in Entwicklung übernimmt, Dominik im Salesbereich tätig ist und ich im Management arbeite.

    Das Team von triply

     

    SIA: Erzählt uns eine lustige Anekdote aus eurem Projektleben.

    triply: Bei unserer ersten Fahrt planten wir mit einem voll besetzten Bus von Sankt Martin wieder nach Linz zurückzufahren. Unser Bus war fünf Minuten nach Abfahrtszeit bis auf einen Platz voll besetzt. Nur einer meiner persönlichen Freunde, der auf einmal in der letzten halben Stunde während des Feierns abhandengekommen war, fehlte noch. Schon langsam wurden wir immer nervöser, versuchten ihn anzurufen, doch auch nach mehrmaligen Kommunikationsversuchen kam keine Rückmeldung von seiner Seite. Schließlich beschlossen wir die Sache zu vergessen und machten uns auf den Heimweg. Am nächsten Morgen (bzw. eigentlich eher Mittag) erhielten wir dann einen klärenden Anruf: Johannes hatte zwar sein Handy kurzzeitig verloren, aber stattdessen eine neue Liebe und einen Schlafplatz gefunden!

    SIA: Gab es auch schon eine peinliche Situation oder einen besonders tollen Moment (abgesehen von dem SIA Finalist Announcement ) von dem ihr uns berichten möchtet?

    triply: Besonders toll finde ich, dass ich meine derzeitige Freundin in einem unserer Busse kennengelernt habe. Einige andere tolle Momente entstanden durch die positiven Rückmeldungen unserer Gäste. Mehrmals haben wir bereits folgende geniale Frage gehört: “Und warum gibt’s des nu ned bei jedem Festl?!?”

    Mehr Informationen rund um Triply findet ihr auf ihrer Homepage, Facebookseite, sowie auf Instagram.

    Die Interviews mit allen 10 Finalisten werden auf der Website des Social Impact Awards, der Facebookseite des Social Impact Awards, sowie auf dem Blog “This Sustainable Life” von Elisa Gramlich veröffentlicht. Die Interviews dienen dem Community-Voting, für welches man auf der Website des Social Impact Awards bis 25. September 2018 abstimmen kann.

  • Viel kreative Energie bei der Heureka! Ideenschmiede

    Die Workshopphase des Social Impact Award 2017 hat mit der Heureka! Ideenschmiede begonnen. Im Festsaal der alten WU in Wien haben sich 27 innovative Köpfe zusammengetan und einen Nachmittag lang an neuen Ideen mit ökosozialem Mehrwert gefeilt. Dabei sind einige sehr interessante Projekte entstanden, die nun darauf warten beim Social Impact Award weiterentwickelt und verbessert zu werden.

    Das vom [sic!] – students‘ innovation centre organisierte Event wurde von vier Coaches betreut, die den TeilnehmerInnen auf unterschiedliche Weisen dabei halfen, in kürzester Zeit eine neue, innovative Idee zu entwickeln und zu formen. Nach einer Kennenlernphase, bei der sich vier Teams mit ähnlichen Interessen zusammengefunden haben wurde der noch junge Teamgeist schon auf eine erste Bewährungsprobe gestellt. Angeleitet von Elias Khazen stellten sich den TeilnehmerInnen verschiedene Herausforderungen, die eine reale Stresssituation simulierten und sie so näher zusammenrücken ließ.

    Gefestigt durch diese Erfahrung gingen die Teams nun daran in einem dreistündigen Prozess eine Idee zu entwickeln. Die Coaches bedienten sich dabei unterschiedlicher Tools zur Ideenfindung die zum Ziel führten. Stephan Kardos von Creative Gym und Chiara de Eccher von Wonderwerk wendeten die Methode des “Design Thinking” an um ihre Teams zu unterstützen, Shawn Ardaiz setzte auf die „Skill Centred Method“ und Jonas Dinger vom Institut for Entrepreneurship and Innovation nutzte die „Problem-Lösungs-Methode“, wodurch die Ergebnisse auf unterschiedlichen Wegen erreicht wurden.

    Nach vielem Überlegen, kreativen Einfällen und konstruktiven Diskussionen waren die Ideen so weit ausgereift, dass sie der restlichen Gruppe in einem kurzen Pitch präsentiert werden konnten. Die erste Gruppe beschäftigte sich mit dem Problem der sozialen Blase in der wir uns alle befinden und wie wir aus dieser ausbrechen können. Dafür haben sie ein Treffen in der Nachbarschaft geplant, bei dem sich Menschen aus allen sozialen Schichten treffen und austauschen können. Für das ganze Event haben sie sich den findigen Namen „Schnitzel Grätzel“ überlegt.

    Als nächstes wurde die gesellschaftliche Herausforderung der Essensverschwendung behandelt. Der Einfall dahinter war, den Kühlschrank mit einer App zu verbinden, die immer weiß, was noch verfügbar ist und was daraus gekocht werden kann. Hierdurch könnten einzelne Personen und auch Familien viel Geld sparen, da ihnen nicht mehr so viel Essen verdirbt und sie immer wissen, wie sie die vorhandenen Speisen aufbrauchen können.

    Die dritte Idee sprach Mülltrennung in Vierteln mit hohem Migrantenanteil an. Durch eine Kombination aus Deutschkurs und Abfallbildung sollten die TeilnehmerInnen für das Thema Mülltrennung sensibilisiert und dadurch der Anteil an getrenntem Abfall erhöht werden. Mit dieser Methode sollte die Situation in zwei Bereichen verbessert und somit ein ökosozialer Mehrwert geschaffen werden.

    Das abschließende Projekt verschrieb sich der Information der Öffentlichkeit über den Wasserverbrauch einzelner Produkte und alltäglichen Verhaltensweisen. Mit Hilfe einer Skala an Wasserhähnen und der Dusche, sowie Abzeichen auf Produkten sollte der tatsächliche Wasserverbrauch aufgezeigt werden Durch diese Neuerungen wird das Bewusstsein für die lebensnotwendige Ressource gestärkt und im besten Fall eine verringerte Nutzung erreicht.

    Zum Abschluss wurden alle Teams zu einem gemeinsamen Ausklingen der Workshops mit der Möglichkeit zur Vernetzung bei Drinks von unserem Sponsor Ohnly eingeladen. Viele TeilnehmerInnen tauschten ihre Kontaktdaten, um die nächsten Schritte ihrer Projekte zu besprechen und diese womöglich beim Social Impact Award einzureichen. Für einige Studierende war es der erste Schritt auf dem Weg zur Teilnahme und wir freuen uns schon sehr, sie im Rahmen des gesamten Social Impact Awards zu betreuen.

  • Es bleibt spannend: Community Voting Zwischenstand

    Trommelwirbeeeel… Eine Woche vor der Social Impact Award Ceremony wollen wir euch einen kleinen Hinweis geben wie´s um das Voting zum Community Award Gewinner Österreich 2013 steht.

    Zwischenstand Community Voting 2013 Austria

    Bis 12.5. könnt ihr noch für eure Lieblingsprojekte abstimmen, noch ist nichts entschieden- deswegen stimmt ab und erzählt allen die ihr kennt vom Community Voting des Social Impact Award und verhelft eurem Lieblingsprojekt zu EUR 4.000, einer HUB Sommermitgliedschaft und professionellen Support zur Umsetzung der Projektidee!

     

    Und so funktioniert´s:


    1) Schau`dir die kurzen Videos der 15 österreichischen Finalistenprojekte an und entscheide dich für deine persönlichen drei Favoritenprojekte
    2) Klicke auf den grünen “Select Project” Button neben den Videos dieser drei Projekte (alle drei Projekte bekommen gleich viele Punkte, es macht also keinen Unterschied welches Projekt du als erste oder drittes auswählst)
    3) In der Leiste ganz oben wird deine Auswahl angezeigt. Sobald du drei Projekte gewählt hast kannst du auf den grünen “Register or log in to vote” Button klicken.
    4) Es öffnet sich ein Fenster und wir bitten dich deine EMail Adresse, Facebook oder Twitter Account bekannt zu geben. (Keine Angst- niemand wird erfahren für welche Projekte du gestimmt hast. Die Bekanntgabe deiner Mail Adresse hilft uns nur dabei einen Missbrauch des Voting Systems zu verhindern.)
    5) Wenn du deine Adresse angegeben hast, erscheint nach ein paar Sekunden ein grüner “Submit your Votes” Button. Klicke darauf und deine Stimmen wurden abgegeben. Deine Favoritenprojekte sind jetzt dem SIA Community Preis einen Schritt näher!
    6) Erzähle Freunden und Bekannten vom Community Voting und sei am 13.5.2013 bei der Social Impact Award Ceremony Österreich dabei, um die FinalistInnen persönlich kennenzulernen. (Infos und Anmeldung hier)

    Vielen Dank auch an BCG für die Unterstützung beim Community Voting:

    Download

     

    P.S. Am 13.Mai werden die Gewinnerteams bei der Social Impact Award Ceremony im HUB Vienna bekannt gegeben. Melde dich jetzt an um mit uns gemeinsam einen motivierenden und inspirierenden Abend zu verbringen!

  • Start des Community Votings 2013

    Endlich ist es soweit und aus den 92 in Österreich eingereichten sozialen und ökologischen Projektideen wurden 15 Finalistenprojekte ausgewählt. Während die Unterlagen dieser

    15 Projektteams an die SIA Jury weitergeleitet werden, habt nun auch ihr die Chance euer Lieblingsprojekt zu nominieren.

    Eines der vier österreichischen Social Impact Award Stipendien (bestehend aus EUR 4.000 Preisgeld, Sommermitgliedschaft im HUB Vienna und professionellen Support für die Umsetzung der Projektidee) wird an das Projekt mit den meisten Online Stimmen vergeben.

     

    Nun bist du an der Reihe um noch bis 12.5.2013 das Community Voting Gewinnerprojekt 2013 zu wählen!

    Und so funktioniert´s:


    1) Schau`dir die kurzen Videos der 15 österreichischen Finalistenprojekte an und entscheide dich für deine persönlichen drei Favoritenprojekte
    2) Klicke auf den grünen “Select Project” Button neben den Videos dieser drei Projekte (alle drei Projekte bekommen gleich viele Punkte, es macht also keinen Unterschied welches Projekt du als erste oder drittes auswählst)
    3) In der Leiste ganz oben wird deine Auswahl angezeigt. Sobald du drei Projekte gewählt hast kannst du auf den grünen “Register or log in to vote” Button klicken.
    4) Es öffnet sich ein Fenster und wir bitten dich deine EMail Adresse, Facebook oder Twitter Account bekannt zu geben. (Keine Angst- niemand wird erfahren für welche Projekte du gestimmt hast. Die Bekanntgabe deiner Mail Adresse hilft uns nur dabei einen Missbrauch des Voting Systems zu verhindern.)
    5) Wenn du deine Adresse angegeben hast, erscheint nach ein paar Sekunden ein grüner “Submit your Votes” Button. Klicke darauf und deine Stimmen wurden abgegeben. Deine Favoritenprojekte sind jetzt dem SIA Community Preis einen Schritt näher!
    6) Erzähle Freunden und Bekannten vom Community Voting und sei am 13.5.2013 bei der Social Impact Award Ceremony Österreich dabei, um die FinalistInnen persönlich kennenzulernen. (Infos und Anmeldung hier)

    Vielen Dank auch an BCG für die Unterstützung beim Community Voting:

    Download

     

     

     

    P.S. Am 13.Mai werden die Gewinnerteams bei der Social Impact Award Ceremony im HUB Vienna bekannt gegeben. Melde dich jetzt an um mit uns gemeinsam einen motivierenden und inspirierenden Abend zu verbringen!

  • Application Celebration: Neuer Einreicherrekord beim Social Impact Award 2013!

    Nun ist es offiziell: wir sind sprachlos!
    92 super inspirierende soziale und ökologische Projektideen wurden dieses Jahr beim österreichischen Social Impact Award eingereicht, 172 Einreichungen zählen wir in den vier Social Impact Award Ländern (Österreich, Rumänien, Slowakei und Tschechien)!

    Die adressierten Themengebiete und Lösungsansätze sind genau so unterschiedlich wie der Background der EinreicherInnen und die Stadien der Projekte. Das macht´s nicht gerade einfacher für uns die 10-15 vielversprechendsten Projekte vorzuselektieren um sie dann an die Jury weiterzuleiten – aber wir geben unser Bestes.

    Spätestens beim Start des Community Votings am 22.4. erfährt ihr welche Projekte es 2013 unter die Finalisten geschafft haben und somit den 4 x 4.000 EUR und professionellen Support für die Umsetzung der Projektideen ein Stückchen näher rücken.

    Stay tuned und markiert euch schon mal den 22.4. wenn´s beim Community Voting darum geht eurem Lieblinsprojekt zu den meisten Online Stimmen zu verhelfen!

     

  • Spread the Word: SIA für alle Social Entrepreneurs und die, die es noch werden wollen!

    Der Social Impact Award startet auch heuer wieder voll durch.
    2013 sind wir nicht nur außerhalb von Österreich in mehreren Ländern vertreten, wir legen auch einen stärkeren Fokus auf die Bundesländer außerhalb von Wien. Wir wollen mehr Studierende erreichen, mehr sozialen Ideen zum Entstehen verhelfen, mehr Leute auf das Thema Sozialunternehmertum aufmerksam machen und mehr soziale und ökologische Projekte unterstützen!

    Bis Ende März finden deshalb in ganz Österreich rund 20 Workshops zu verschiedenen Themen rund um die Gründung von Sozialunternehmen statt. Von Innsbruck über Graz nach Wien, von Ideengenerierung bis zum fertigen Businessplan- es ist garantiert für alle etwas dabei!

    Um möglichst viele junge Menschen zu erreichen benötigen wir DEINE Unterstützung!
    Spread the word und erzähle Bekannten und Freunden von den Möglichkeiten die der Social Impact Award mit sich bringt: Praxisorientierte Workshops, ein Netzwerk an interessanten ExpertInnen aus dem sozialunternehmerischen Bereich und inspirierenden Peers, die auch so verrückt sind wie du und die Welt verändern wollen, kostenloses Feedback auf deine soziale Projektidee… und oben drauf noch 4 x 4.000,– EUR, die es bei einer Einreichung bis 4.4.2013 zu gewinnen gibt.

    Teile unsere Website, lade deine Bekannten zu unseren Workshops ein und erzähle allen die du kennst von der Möglichkeit soziale und ökologische Projektideen bei uns einzureichen!

    P.S.:Als Belohnung wird spätestens am 13. Mai nach der Award Ceremony so richtig gefeiert- versprochen!

  • Der Social Impact Award geht in die nächste Runde

    Es ist soweit: der Social Impact Award geht endlich in die nächste Runde!

    Wir starten am Mittwoch, 09.01.2013 um 18 Uhr im HUB Vienna (Lindengasse 56/ 18-19, 1070 Wien) mit dem Event „Kick Off und Sozialunternehmer erzählen“.

    Neben einer kurzen Einführung zu Social Entrepreneurship und dem Social Impact Award 2013 stehen SozialunternehmerInnen im Mittelpunkt, die Fragen beantworten, über ihre Projekte erzählen und motivieren und inspirieren selbst ein soziales Projekt zu starten. Wir freuen uns, dass dieses Jahr Eva-Maria Kriechbaum von Dialog im Dunkeln, Martin Wesian von Helioz, Valerie Schmidt-Chiari von the connection, Philippe Hoffuri von iDEPART, Jakob Detering von SOMARO und Angelika Redlberger, Sabine Heitzeneder, Christina Medosch von SuperSoulMe ihre Geschichten mit uns teilen.

    Gemeinsam starten wir in gemütlicher und inspirierender Atmosphäre in das Social Impact Award Jahr 2013 und freuen uns auf viele neue und alte Gesichter! Ihr seid alle herzlich willkommen!

  • Vision Workshop & "Connection" 2012

    Der Vision Workshop 2012 wurde eigens für die Finalisten und Gewinner des Social Impact Award 2012 veranstaltet.

    Auf diesem bekamen die Gewinner die Möglichkeit, sich Feedback von zahlreichen Experten geben zu lassen und sich mit den anderen Teams zu vernetzen. Einer der Höhepunkte war der Vortrag von Chris Worman (TechSoup Romania), bei dem die Teilnehmer einiges zum Thema Fundraising mitnehmen konnten.

    Das nächste tolle Event für die Finalisten lässt nicht lange auf sich warten: Einige von ihnen werden im November die Möglichkeit bekommen, nach Rumänien auf die „Connection“ zu fahren! Das ist eine Konferenz, bei der internationale Teilnehmer sich mit dem Thema „Social Innovation“ auseinandersetzen und einiges an Know How mitnehmen können.

    Updates dazu gibt es in Kürze!