• Die SIA Finalists 2019

    Am 23. Mai zelebrierten wir unser Finalist Announcement im Impact Hub Vienna, der feierliche Abschluss der ersten Hälfte des Social Impact Awards 2019. Die über 100 Gäste wurden SIA Österreich-Leiter Jonas als Moderator  durch den Abend geführt. Hilfe hatte er von zwei SIA Ticketverkäuferinnen, nämlich den Jurymitgliedern Ursula Aigner-Lütterfelds und Judith Pühringer, die vor allem die Bekanntgabe der Finalisten äußerst unterhaltsam und sehr spannend gestalteten. Es entschied sich an diesem Abend wer ein Ticket für den Weiterflug in die Inkubationsphase sowie einen entsprechenden Reisekoffer mit vielen Kleinigkeiten bekommen sollte. Die Inkubationsphase beinhaltet einen eigenes gestalteten dreistufigen Prozess für alle Projekte mit einem Mentoringprogramm, Zugang zu Experten- und Coachingpools, einer Wissensdatenbank, einem Taschengeld in Höhe von 300 EUR und dem Tribe, der Gemeinschaft aller Projektteams.

     

    Diese Reise durch den Abend wurde von Josefine Schulze mit einem graphic recording begleitet. Außerdem gab es eine Social Media Wall, die reichlich zur Kommunikation untereinander genutzt wurde. Lena Gansterer aus dem Management Team des Impact Hubs stellte die Location des Finalist Announcements mit folgenden Worten vor: „Der Impact Hub Vienna ist so ein bisschen das zu Hause für alle, die positiv die Gesellschaft verändern wollen.“

    Danach folgte ein kurzer Rückblick über die bisher gemachte Reise, die mit der zehn Jahresfeier und dem Kickoff des Social Impact Awards begann, über die Workshops, in Form von Impact Weekends, über die Monate März und April durch ganz Österreich ging (hierzu gibt es zum Lesen zahlreiche Reiseberichte unter den Neuigkeiten von unseren Volontären) und nun den ersten Höhepunkt im Finalist Announcement erreichen sollte.

    Ein paar Fakten über die Reise, auf die wir zugegebenermaßen sehr stolz sind: Insgesamt waren es 31 Workshops mit 477 Teilnehmenden in 7 Bundesländern, davon 4 in englischer Sprache und 17 Events bei denen SIA beteiligt war.

     

    Daraus folgten nun 52 Einreichungen hinter denen über 110 Einzelpersonen stehen. Aus diesen wurden folgende Finalists ausgewählt:

    Frida: Frida berät unabhängig und kostenlos Asylsuchende in Rechtsfragen, Fremdenrecht und macht Asylvertretung. Recht ist Grundrecht für jeden.

    Der Wiener Sozial Pod: Reportagen, Interviews und Podcasts zu sozialen Problemen in Österreich. Der Wiener Sozial Pod will Österreich die Augen über die bestehenden sozialen Problematiken öffnen und Wegschauen bekämpfen. Dies geschieht aus der Sichtweise von betroffenen und sozial beteiligten Menschen und schafft gleichzeitig mehr Solidarität im sozialen Bereich.

    Vienna Hobby Lobby: Vienna Hobby Lobby bietet kostenlose Freizeitaktivitäten für Jugendliche und Familien. Mehr Aktivität und Sozialisierung helfen den Menschen mehr in ihrem Umfeld zu unternehmen und mit ihren Mitmenschen zu interagieren.

    Hinter-Land: Klischees und Herausforderungen belasten die wichtigen ländlichen Gebiete Österreichs. Der Audioguide Hinter-land möchte ländliche Entwicklungen aufzeigen, Menschen über die Dynamiken des Waldviertels informieren und dadurch einen Wahrnehmungswandel bewirken. Besonders das aktive Engagement junger Leute steht im Vordergrund und zeigt, dass das Land eine inhärente Zukunftsschmiede sein kann.

    Happy Kids: Leistungsorientierte Lehrpläne österreichischer Schulen unterdrücken die Gefühle der SchülerInnen und schaffen somit psychische und gesundheitliche Probleme. Persönlichkeitsentwicklung und em

     

    otionales Bewusstsein sind wichtig für den Werdegang der SchülerInnen. Dies sollte ebenfalls eine Rolle für PädagogInnen spielen. Happy Kids erreicht diese beiden Ziele durch ausgeklügelte Workshops, welche Selbstwertgefühl und psychische Gesundheit stärken.

    Ein weiteres Highlight an diesem Abend war die Keynote von Udo Felizeter, einem SIA Alumni von 2017 mit Open Piano for Refugees, der uns mit auf seine eigene Reise genommen hat. Udo zeigt sehr unterhaltsam auf, wie sie es erst bei ihrer zweiten Einreichung unter die Finalists des SIA geschafft haben, sich aber trotzdem nie unterkriegen haben lassen. Auch wenn Opene Piano for Refugees nie den Social Impact Award gewonnen hat, haben sie trotzdem unglaubliches auf die Beihne gestellt und betreiben sehr erfolgreich eine soziale Musikschule inzwischen.

    Die Reisebegleiter Judith und Ursula nahmen das Publikum anschließend weiter mit auf die Reise und verkündeten die weiteren 5 Finalists.

    Lenkerbande: Die Lenkerbande öffnet nicht nur geschlossene Räume, sondern nutzt sozial-ökologische Potenziale Wiens. Lehrstehende Räume werden zu Fahrradstationen umfunktioniert, in denen Fahrräder repariert werden, sowie als auch abgeschleppte zu neuem Leben erweckt werden. Die ExpertInnen verhelfen dadurch zu weniger Metallabfall und nachhaltigerer Fahrradnutzung.

    Kunterbunt: Lebensmittelnormen sortieren unpassende Lebensmittel aus und bewirken dadurch mehr Lebensmittelverschwendung und finanzielle Schäden. Kunterbunt kreiert durch seine Leistung durch Abkauf unschöner Gemüse- und Obstsorten einen nachhaltigeren Lebensmittelverbrauch. Kunterbunt macht Lebensmittelrettung nicht nur nachhaltig, sondern auch schmackhaft!

    THUS: Thus ist eine Agentur, welche Non-Profits mehr Möglichkeiten eröffnen möchte. Dabei möchten sie Werbegenies und Non-Profits verbinden und stärken. Mehr Zusammenarbeit und soziale Aktivität fördern dabei nicht nur Non-Profits, sondern auch das österreichische Sozialsystem.

    Hempstatic: Grüne Architektur mit modernem Design machen nachhaltiges Wohnen und Bauen möglich. Hempstatic möchte energiesparende Materialien entwerfen, um eine umweltschonende Bauindustrie zu ermöglichen Dies erfolgt durch eine effiziente Nutzung von wiederverwertbaren Dämmplatten, welche Kohlenstoffe binden und Treibhausgase senken.

     

    United Women: Gesellschaftliche Tabus verwehren oft Frauen eine ausreichende Sexualaufklärung. Sexuelle Selbstbestimmung und Aufklärung wird durch Youtube als globales und kostenloses Medium für sexuelle Aufklärung ermöglicht. Frauen können sich in weniger aufgeklärten Ländern selbst aufklären und somit auch emanzipieren.

    Wenn du Lust hast den Abend nochmals ausführlich nachzuerleben, schau‘ dir die Aufnahmen auf Facebook an.

  • Social Business Models

    A new report published by SustainAbility gives a new insight into Business Model Innovation for sustainability around the world. We recommend you have a look at it and get inspiration for your projects. We also invite you to come up with novel models for your projects. Nothing better than testing your model over the summer.

    Below you find excerpts from the blog post they published on the report.

    „The idea of business model innovation—that a company could launch a new business model never conceived of before, or transform an existing business model—has long captivated business leaders. And yet, executives are often held back by vested interests in their current approach: “If it ain’t broke, don’t fix it.” But as global trends—environmental, social, political, technological—continue to shift the foundations of our current business models, incremental innovation will become less effective in enabling companies, industries and whole economies to adapt and succeed. There is an urgent need for fundamentally different approaches to value creation.

    The proliferation of such innovation gets to the core of why we’ve written Model Behavior. For all its promise and necessity, advocates of sustainable business model innovation have struggled to get beyond citing a few beloved examples like Zipcar. But examples of sustainability-related business model innovation abound, with new ones arriving almost daily. So we set out to better understand which new business models are emerging, where innovation is happening, and how both new and established companies are experimenting to embed sustainability into the underlying structure of their businesses. The findings shed light on both what’s working and what’s possible.

    From our research and review of 87 company examples, Model Behavior identifies 20 distinct business models falling into five categories. Our report offers a closer look at what’s occurring in each of these models to produce more sustainable outcomes. In reviewing these business models, Model Behavior reveals a number of themes relevant to the practice of business model innovation for sustainability:

    • Every exchange in a value chain provides opportunities for innovation and impact. We argue that business model innovation for sustainability boils down to creating a novel form of exchange at some point along a company’s value chain. Each exchange that a company engages in—with customers, employees, owners or community—therefore, presents an opportunity for a potential shift in model, and potentially also in social or environmental outcomes.
    • Companies that have demonstrated a business model innovation have often done so by shifting incentives in the value chain. By understanding what each stakeholder wants or needs, and responding to that, business model innovations take shape.
    • The largest companies tend not to be the source of new models, but they can help evolve and scale them. Most business model innovation emerges from companies that design more sustainable models from the start. Nevertheless, established companies have an important role in helping to bring these models to maturity
    • Business model innovation doesn’t happen in a vacuum. We must recognize how any model—sustainable or not—is dependent on surrounding conditions, and that new models are often enabled by, or arise organically from, changes in those conditions. The key is to increase our ability to recognize and respond to—and where necessary, to directly engineer—circumstances that will support new, more sustainable ways of doing business.

    If business model innovation is indeed a key ingredient to transforming our economic landscape and improving social and environmental outcomes, it is worth understanding what drives it, what the most promising business models are, what might compel an established company to transform its model before such change is urgent or unavoidable, and what broader systemic shifts—in policy, markets, consumer mindsets, etc.—may most hasten the rise of beneficial new models.“

  • What´s new with…?

    Die Award Ceremony ist vorbei, die heissen Sommermonate sind ins Land gezogen und es stellt sich die Frage: Was machen unsere Gewinner? Alles andere als auf der faulen Haut liegen!

    Unsere Grazer von Out of Box sind schwer beschäftigt: Bei dem Wettbewerb „Ideen gegen Armut“ haben es die beiden unter die letzten 12 geschafft, wir drücken die Daumen! Durch das Interesse der Ersten Stiftung und auch der Ersten Bank gibt es einen engagierten Partner aus der Wirtschaft, dem an der Umsetzung gelegen ist. Auch vom Justizministerium gibt es bereits eine Unterstützungszusage. Außerdem sind sie gerade mit Engarde Graz dabei einen Image-Film zu entwickeln, der Ende August fertig sein sollte.

    Die Burschen von iDEPART könnt ihr derzeit im HUB Vienna antreffen, von wo aus sie fleissig arbeiten und an der Fertigstellung ihrer Website basteln. Die Beta-Version steht bereits, der große Launch inklusive „iDEParty“ findet Anfang September statt! Weiters haben schon einige Meetings mit möglichen Interessenten und politisch aktiven Größen stattgefunden.

    Unsere Community Voting Gewinner von SuperSoulMe kommen aus dem Tanzen kaum heraus. Nach ihrer erfolgreichen „SuperSoulJam“ Ende Juni ist einiges passiert. Sie haben ein gutes Netzwerk zu einer ungarischen Tänzerorganisation – ähnlich wie ihrer – aufgebaut und wollen zukünftig eng mit ihnen zusammenarbeiten. Derzeit laufen die meisten ihrer Workshops und Events über das VZA Vereinsheim im 12. Bezirk, welches ihnen die kostenlose Ebene zum trainieren und lehren ermöglicht. Sponsorengespräche sind am Laufen! Wer Lust hat bei einer Stunde reinzuschnuppern, kann sich bei angelika.redlberger@gmx.at melden.

    Wir freuen uns über das große Engagement unserer Gewinner und sind gespannt auf die nächsten Wochen und Monate!

  • Noch 10 Tage um zu voten – der Countdown läuft!

    Wow! Über 6400 Votes konnten wir beim diesjährigen Community Voting verzeichnen – und das bereits 10 Tage vor dem Ende!  Langsam kristallisieren sich auch die Österreich-Favoriten des Community Votings heraus- die Mädels von SuperSoulMe und die Grazer Finalisten Out of Box liefern sich ein spannendes Kopf an Kopf Rennen.

    Aber noch ist nichts entschieden! Auch iDepart, nRich und Soulbottles können es immer noch schaffen den begehrten Community Award nach Hause zu holen- mit eurer Hilfe! Bis 31. Mai habt ihr noch Zeit für eure Favoritenprojekte in Österreich, Tschechien und Rumänien abzustimmen. Um das Ganze noch ein wenig spannender zu machen verraten wir euch heute, was es zusätzlich zu den EUR 1500,– für das Siegerteam des Community Award Österreich zu gewinnen gibt.

    Auch heuer unterstützt Martin Haiderer von Kompassberatung und u.a. Gründer der Wiener Tafel wieder die SIA-GewinnerInnen bei der effizienten Umsetzung ihrer Projektideen. Heuer erhält das SiegerInnen-Team des Community-Voting Austria seine fachliche Begleitung im Ausmaß von 10 Beratungsstunden (mit einem Gesamtwert von € 1.400,-) als Teil des Gewinnes.

    Abgestimmt auf die aktuellen Herausforderungen und Bedarfslagen des SiegerInnen-Teams erarbeitet Kompassberatung (www.kompassberatung.at) mit ihnen die notwendigen Lösungen und nächsten Schritte auf dem Weg zum erfolgreichen Projekt. Egal ob in Fragen nachhaltigen Teambuildings, erfolgreichen Fundraisings, professionellen Marketings oder wirkstarkem Projektmanagements – Kompassberatung garantiert hohe Zielorientierung in einem vertrauensvollen und konstruktiven Setting.

    Eine wirklich coole Sache finden wir –  und sagen Danke an Martin Haiderer!

    Hier gehts zum Community Voting:

    //socialimpactaward.net/austria/community-voting/