• Das Social Impact Weekend im sonnigen Salzburg

    Am 20. und 21. April fand das Social Impact Weekend im Career Center in Salzburg statt. Obwohl draußen hochsommerliche Temperaturen und strahlender Sonnenschein lockte, widmeten sich unsere Teilnehmer*innen an diesem Wochenende hoch motiviert ihren Projekten.

    Manche Teilnehmer*innen kamen um an konkreten Projekten zu arbeiten, die ihnen schon eine Zeit lang im Kopf herumschwirrten, andere nutzen die inspirierende Atmosphäre, um ganz neue Ideen zu entwickeln. In unseren drei Workshops „Ideas for Change“, „Creating Impact“ und „Social Business Lab“ war für jede*n etwas dabei. In allen Workshops bekamen die Teilnehmer*innen eine gute Mischung an theoretischem Input und viele verschiedene praktische Tools, um ihr Projekt auf die jeweils nächste Ebene zu bringen. „Mir haben die Workshops immense Motivation gegeben. Ganz egal, ob wir beim SIA am Ende gewinnen oder nicht, wir werden auf jeden Fall an unserem Projekt dranbleiben und die Workshops haben uns einen riesigen Schritt weitergebracht!“ sagt eine Teilnehmerin.

    Und was passiert, wenn Biologie-, Pädagogik- und Informatikstudierende über Social Impact sprechen? Richtig, es entsteht eine super produktive Stimmung! So entwickelte sich ein reger Austausch an Ideen, Erfahrungen und Handynummern. Unsere Teilnehmer*innen gingen nicht nur mit einer riesen Portion Inspiration nach Hause, sondern auch mit neuen Kontakten und Freundschaften. Umso besser, denn jetzt heißt es nochmal reinhauen bis zur SIA Deadline am 30. April. Wir freuen uns darauf die Projekte bei unserer Einreichung wiederzusehen!

    Dieser Artikel wurde von unserer Volontärin Sarah verfasst

  • Motivierend und Glück-bringend – das Social Impact Weekend in Linz im April

    Am 13. und 14. April fand das Social Impact Weekend an der FH Oberösterreich in Linz statt. Bestärkt, motiviert und einen Koffer gefüllt mit Werkzeugen für die Ideenentwicklung und Umsetzung. Damit sind über 16 Teilnehmer*innen aus Oberösterreich und sogar aus der Steiermark inspiriert die Reise nach Hause angetreten – vielleicht sogar in Begleitung eines glückbringenden Regenbogens, der sich gezeigt hat.  Na, wenn das nicht ein gutes Omen ist.

     

    Der Regenbogen beginnt an einem Punkt und führt über einen wunderbar bunten, vielschichtigen Bogen zu einem anderen Ort. So war auch das Social Impact Weekend. Mit Jonas und Elke als professionelle und menschliche Leiter bzw. Begleiterin auf der Reise konnte der „Bogen geschlagen werden“. Von einer wagen Vorstellung hin zu konkreten Ideen, einem ersten Konzept und den nächsten Schritten in die Umsetzung.

    Die Teilnehmer*innen waren begeistert, welche inspirierenden Projektideen in so kurzer Zeit gemeinsam entwickelt werden konnten. Von der Nutzung eines Bauernhofes als Ort der Begegnung für die ältere Generation bis zum Business Konzept von Catering mit typischen Speisen von Asylwerbern mit umweltfreundlicher Auslieferung bis zur kreativen Nutzung von PET-Flaschen.

    Auch die Gründerinnen von luft*raum (https://luftraumlinz.wordpress.com/) stellten ihren spannenden Weg in Bildern und voller Energie vor. Eine Handvoll Menschen und Initiativen haben sich zusammengefunden, um einen kreativen, pulsierenden, bunten Ort im Herzen von Linz zu schaffen. Der luft*raum steht allen Menschen vom Kleinkind bis zu Senioren und Seniorinnen zur Verfügung, um sich auszutoben, auszutauschen, auszuleben. Die Kreativität zeigte sich auch beim Übersiedeln des luft*raumes – nämlich mit dem Rad durch Linz. Alles geht. 🙂 Die beiden vermittelten ihre Erfahrungen auf dem Weg – und vor allem eines: Vertrauen, Kommunikation und die Zuversicht, dass es immer einen Weg gibt – so kreativ er auch sein mag.

    Ein Abschlussstatement einer Teilnehmerin bringt es auf den Punkt: „Am Anfang wusste ich nicht wie ich anfangen soll. Doch jetzt gehe ich voll motiviert raus, um meine Idee weiterzuentwickeln. Das Werkzeug und die Inspirationen und ein unterstützendes Netzwerk dafür habe ich dieses Wochenende bekommen! Es bestärkt mich, dass so viele Leute auf einem ähnlichen Weg sind. Vielen Dank für dieses Social IMPACT Weekend!“

    Dieser Artikel wurde von unserer Volontärin Elke verfasst

  • Social Impact Weekend in Vienna

    The Social Impact Weekend took place on the 23-24thof March once again in Vienna, but there was a difference: Our workshops were all in English! Hence, people from all corners of the world gathered to change the world in the lovely location of the Impact Hub Vienna. But, there were also some familiar faces: participants who already have been to one of our Workshops took part again to further work on their ideas.

    We could tell you all about how great the atmosphere at the Social Impact Weekend was, how inspiring the stories of Helena Schütte of the SIA-winning project Verein Vielmehr für alle [https://www.facebook.com/pg/vielmehrfueralle/posts/?ref=page_internal], but we’d rather have the statements of our participants speak for themselves. 😉

    “The Social Impact Weekend was incredible! It was amazing to meet so many new people who want to change the world. It was all positive vibes!”

    “Huge shout out and thank you for the amazing resources, tips, tricks, knowledge, inspiration & just the visionary spirit I experienced at the Social Impact Weekend Vienna! ✨You guys & gals gave me so much new and much needed clarity, inspiration and especially motivation to take action and believe in myself! I am deeply grateful for your mission and the impact you are creating! It is like an accelerator and thriving force for all of us to change the world with our visionary ideas. It’s amazing! Thanks for all the inspiration and the positive vibes!”

    ”I kind of always knew that I wanted to do a social action in my life. During the SIA workshops, I found out that I really want to become a Social Entrepeneur. I felt so excited the whole time I was there, like I was doing what I’m meant to do. The idea I came up with is called Online Mentoring, which will contact mentors (through a plattform), who are willing to help children and teenagers from Guatemala to discover their skills and talents. The purpose of this is for the target group to explore all of their options and ways they can follow according to their skills. And have the opportunity to dream big”

    Not convinced yet?

    Then check out our event dates, come to our workshops & see for yourself! 😉

    Written by our intern Laura Meisel

  • Von weit her sind unsere Teilnehmer zu dem SIA Workshop Weekend in Wien angereist

    Am 16. und 17. März haben wir die Social Impact Award Workshop Reihe in Wien fortgesetzt. Auf dem modernen Campus der WU bot sich uns die Möglichkeit das inspirierende Gründungszentrum der WU für unsere Workshops zu nutzen.

    Eine bunt gemischte Gruppe aus Studierenden, Berufstätigen und frischgebackenen Selbstständigen jeglichen Alters fand sich dort zu unserem ersten Workshop „Ideas for Change“ am Freitagnachmittag zusammen. Eine Teilnehmerin ist sogar extra für die 3 Workshops aus Krems angereist und hat sich in einem nahegelegenen Hostel eingebucht. Sie meinte „es hat sich wirklich gelohnt hierherzukommen und ich bin total inspiriert“. „Der einzige Wehrmutstropfen“, sagt sie, „wäre sich für ein Projekt entscheiden zu müssen, wobei man doch am liebsten die ganze Welt retten wolle.“

    Hierbei halfen die verschiedenen interaktiven Tools, wie beispielsweise das Hineinversetzen in die Zielgruppe der Projektidee mit Hilfe eines Facebookprofils. Die unterschiedlichen Hintergründe der Teilnehmerinnen machte den Diskurs sehr lebhaft. Themen wie Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen, die Wegwerfgesellschaft, faire Bildung und die finanzielle und soziale Unterstützung älterer Menschen wurden behandelt und in spannende Projektideen verpackt.

    Jessica von „endlos fesch“ http://www.endlosfesch.at kam uns am Freitag Abend besuchen und erzählte von ihrem Projekt. Sie gründete zusammen mit ihrer Freundin letztes Jahr die erste Fashion Library Wiens, um die vorhandene Kleidung sinnvoll zu nützen und eine Awareness für Kleidung zu schaffen. Frau kann sich bei endlos fesch hochwertige Kleidung ausleihen und diese für eine geringe Gebühr einen Monat tragen. Das Interesse war sehr groß und die Fragen wollten gar kein Ende mehr nehmen.

    Inspiration auf allen Ebenen!

    Die Workshops zu den Themen Impact und Business verliefen am Samstag sehr locker und interaktiv. Zwei Freundinnen kamen mit ihrem Projekt, das sie bereits begonnen hatten und arbeiteten während der drei Workshops aktiv daran weiter voranzukommen.

    Nach dem letzten Workshop besuchte uns dann noch der letztjährige Gewinner des Social Impact Awards Stefan Steinberger und berichtete den Teilnehmerinnen von seinem Projekt refugees{code} http://www.refugeescode.at. Dieses vermittelt geflüchteten Menschen Computerkenntnisse und Software Skills, sodass sie nach einer einjährigen Schulung ein Praktikum in einem Unternehmen machen können.

    Die Teilnehmer gingen alle mit einem Lächeln, vielen neuen Ideen und einer großen Portion Inspiration nach Hause!

    Dieser Artikel wurde von unserer Volontärin Theresa verfasst

  • Impactdays Graz 12. und 13. März

    Unsere Workshops in Graz fanden in dem Coworkingspace „Spacelend“ statt. Eine super Location mitten in der Stadt gleich beim Lendplatz (daher auch der Name 😉 ). Drinnen war der Eventraum schön geräumig und eher alternativ gestaltet. Ein Dankeschön dabei auch an unseren Partner das Ideentriebwerk Graz www.ideentriebwerkgraz.com. Wir fühlten uns pudelwohl und legten gleich los mit dem ersten Workshop „Idea creation“.

    Das Feld der Teilnehmer war sehr divers. Es waren Studierende aus beispielsweise Medizin und
    Wirtschaft der TU-Graz und auch anderen Sozialwissenschaften anwesend. Trotzdem bildete sich gleich eine Gemeinschaft, die durch alle drei Workshops halten sollte. Eine Idee, die dort entstanden ist, nannte sich „Re-Boxing“ und wollte Kartonvon Onlineversand weiternutzen. Besonders begabt stellte sich das dreiköpfige Team im Pitchen heraus. In genau einer Minute erklärten sie die Idee und zwar zu dritt perfekt koordiniert.

    Danach stellte Lukas Kruppa sein social Start-Up Ansprechpartner www.anspruchpartner.at vor. Anspruchpartner zeigt einem persönlich auf welche Beihilfen man Anspruch hat und wie man dazu kommt und zwar in weniger als 5 Minuten. Die Q&A Session war voll mit spannenden Fragen, auch nach dem offiziellen Ende des Workshops wurde noch angeregt geplaudert.

    Am zweiten Tag ging es weiter mit den Workshops zum Thema Impact und Business Modell. Besonders spannend waren die vielen Beispiele von internationalen sozialen Unternehmen, aber auch in Österreich. Die Teilnehmer kannten vor dem Workshop eher nur klassische NGOs oder profit-orientierte Unternehmen. Da wurde das Spektrum dazwischen mit vielen erfolgreichen Sozialunternehmern gefüllt. Auch hier kamen mehrere spannende Ideen auf und die Teilnehmerinnen arbeiteten an ihren Konzepten. Diese waren beispielsweise ein Flüchtlingsprojekt mit recycelten Sportmaterialien, eine nachhaltige Erdbeerfarm oder ein Bildungsprojekt, das die Hierarchien umdreht und Schüler zu Lehrenden werden lässt.

    Nach viel spannendem Input, sowie interaktivem Arbeiten an den Projekten, war die entspannte Atmosphäre am Schluss in der gemütlichen Couchecke gerade richtig. Hier stellte sich Anna Resch vor, eine Sozialunternehmerin aus Graz, die als Gründerin des Projektes Raumbasis www.raumbasis.at dafür sorgte, dass Leerstände in der Stadt vorübergehend genutzt werden. Gefördert wird das Projekt von der Stadt, die Interesse an der Belebung des Raums hat und genutzt wird der Raum von Pop-Up-Stores, die ihr Konzept ausprobieren wollen, sozialen Projekten, Ausstellungen und vielem mehr. Auch hier war die Gruppe sehr interessiert und wollte viele Details darüber wissen, wie es so läuft als Sozialunternehmerin.

    Dieser Artikel wurde von unserem Volontär Lukas verfasst.

  • Klagenfurt Social Impact Weekend 9./10.3.18

    Am 09. Und 10. März hat die Social Impact Award Workshop Reihe 2018 in Klagenfurt gestartet. Uns erwarteten hoch motivierte Teilnehmerinnen mit unterschiedlichsten und allesamt spannenden Backgrounds. Beispielsweise: Tania aus Australien ist nach ein paar Jahren im Beruf zum Studium zurückgekehrt und macht nun ihr Auslandsemester in Klagenfurt. Mit ihrem Projekt möchte sie Kindern mit Legasthenie helfen. Lisa geht es darum, ihre überlasteten Kolleg*innen aus Pflegeberufen effektiv vor einem Burnout zu bewahren.

    Im ersten Workshop „Ideas for Change“ wurden Konzepte zur Ideenfindung vorgestellt und gleich in der Gruppe ausprobiert.

    Als externe Speakerin erzählte am Abend die Unternehmerin Elke Schlederer-Oberhauser von ihrem Projekt „Best of the Rest“, bei dem sie mit Geflüchteten übrig gebliebene Lebensmittel aus Restaurants und Supermärkten zu Caterings verarbeitete. Was sie uns mit auf den Weg gibt: Das eigene Thema finden, groß denken, authentisch sein!

    Im zweiten Workshop „Creating Impact“ ging es nach ein bisschen Theorie darum das eigene Projekt ein wenig einzugrenzen und zu konkretisieren. Denn leider kann man nicht alle gleichzeitig retten, zumindest nicht am Anfang. Im „Social Business Lab“ bereiteten unsere Teilnehmer*innen einen Business Model Canvas und ihre Einreichung für den Social Impact Award vor.

    Sören Lex, Gewinner des SIA 2016 hat bei seiner Präsentation am Samstag ein paar Teilnehmerinnen gleich so sehr von seiner Plastik-Recycle-Maschine überzeugen können, sodass er in den nächsten Tagen wohl mit viel Besuch in seiner Werkstatt rechnen muss.

    Wir freuen uns schon auf das nächste Social Impact Weekend vom 15.03 bis zum 17.03 an der WU! Und wie fassen die Klagenfurter*innen die SIA Workshops zusammen? Offen, wertvoll, zukunftsorientiert. Na dann!

    Dieser Artikel wurde von unserer Volontärin Sarah verfasst.

  • AMU Startup Night an der FH Wieselburg

    Mit viel Einsatz und vielen coolen Ideen haben die Studenten an der FH Wieselburg letzten Donnerstag, am 08.03.2018 und Weltfrauentag einen besonderen Tag verbracht. Es fand die AMU Startup Night statt, bei welcher verschiedene Workshops für Studenten zum Netzwerken und aktiven diskutieren angeboten wurden.

    Der Tag begann mit Workshops für Studierende der FH Wieselburg. Knapp 20 Studierende wählten aus einem diversen Themenangebot der Workshops des Social Impact Award aus: Ideas for Change. Dabei wurden den Studierenden sowohl die theoretischen, als auch die praktischen Elemente von Social Entrepreneurship näher gebracht. Was ist Social Entrepreneurship? Wie kann so etwas umgesetzt werden? Was für Projekte gibt es und wie sind diese aktiv? Diese waren die Hauptfragen unseres Workshops, auf die wir währenddes Workshops näher eingehen konnten.

    Nach einer kurzen Präsentation des Social Impact Awards haben die Teilnehmer begonnen gleich interaktiv mitzudenken und zusammen zu arbeiten. Gespannt folgten die Teilnehmer den unterschiedlichen Initiativen und Social Businesses in Österreich. Danach wurde interaktiv gearbeitet und die Teilnehmer formten Gruppen mit ähnlichen Interessen. Gemeinsam wurden anschließend Ideen entwickelt. Nach zwei Stunden entstanden so sechs verschiedene soziale Projekte. Die Schwerpunkte der Ideen waren Umwelt, Essensverschwendung und Kinderbetreuung.  Die Teilnehmer waren so motiviert, dass als einhelliges Feedback kam: „Die Zeit des Workshops war zu kurz!“ Deshalb wurden Sie auch über die nächsten längeren Workshops im Rahmen des Social Impact Weekends Wien und Linz [https://www.facebook.com/events/2124541054498940/ https://www.facebook.com/events/208999286506909/] informiert!

    „The Way to get started is to quit talking and begin doing “- Walt Disney

    Das war eines der Motto des Workshops und die Teilnehmer haben das auch gleich verinnerlicht:

    „Jetzt weiß ich wie ich meine Jahresvorsätze verwirklichen kann. Es hat mir immer das „Warum“ gefehlt“

    – Eine Teilnehmerin

    Dieser Artikel wurde von unserem Volontär Sakr verfasst.

  • Das verflixte 10. Jahr

    Es ist soweit: Das verflixte zehnte Jahr des Social Impact Award Österreich hat begonnen. Mit dem Kick-off am 18. Jänner starten wir in die zehnte Ausgabe und haben offiziell auch die Einreich-Plattform geöffnet.

    Das Kick-off im Impact Hub Vienna, startete mit einer kurzen Rückschau auf den schwierigen Start des SIA in 2009 und den ersten Jahren. Der Gründer Peter Vandor zeigt sowohl die Entwicklung des SIA über die Jahre auf und betonte, dass heute wie damals, sich an der grundlegenden Motivation den SIA zu starten nicht viel geändert hat: Junge Menschen in Österreich haben viele gute Ideen und sind motiviert etwas in der Welt zu bewirken. Es fehlt nur manchmal an unterschiedlichen Ressourcen, damit diese Ideen auch umgesetzt werden. Und genau dort setzt SIA an: wir wollen junge Menschen befähigen aktiv zu werden, indem wir ihnen die Ressourcen zur Verfügung stellen, die sie benötigen.

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  • Award Ceremony 2017

    Social Impact Award 2017

    Wie junge ÖsterreicherInnen die Veränderung bewirken, die sie in der Welt sehen möchten

     Am Do, 28.09.2017 wurden die 5 vielversprechendsten heimischen Social Entrepreneurship-Projekten des Jahres 2017 ausgezeichnet!

    Nach 4 intensiven Monaten der Inkubation, im Rahmen derer 10 Projekte vielfältige Unterstützungsleistungen hinsichtlich des „Ausbrütens“ ihrer innovativen Projekte erhielten, war es soweit:

    Im Epizentrum der heimischen Social-Entrepreneurship-Szene (UnternehmerInnen, die sozialen oder ökologische Wirkung erzeugen), dem Impact HUB Vienna, erhielten die jungen, engagierten Menschen und deren guten Ideen die Bühne, die sie verdienen.

    Der Andrang und das Interesse waren riesengroß.

    Über 150 InvestorInnen, PartnerInnen, MentorInnen, UnterstützerInnen und Fans wollten die Auszeichnung der 5 Award-GewinnerInnen live erleben, Ideen austauschen und sich von jungen, frischen Ideen inspirieren lassen.

    „Inspiring Students to make a difference“ – ist übrigens das Versprechen des Social Impact Award.

    „Durch ein ganzjähriges Angebot, das kostenlose Ideengenerierungs-Workshops in ganz Österreich,  Social Hackathons und viele weitere Formate wie Coaching, Mentoring und Boot Camps umfasst, in denen junge Menschen dazu ermutigt und befähigt werden selbst die Veränderung zu werden, die sie in der Welt sehen möchten, wird dieses Versprechen erfüllt und StudentInnen in ihrer kreativen und unternehmerischen Potenzialentfaltung begleitet“, so Markus Engelberger, Social Impact Award Koordinator in Österreich

    Möglich ist die Unterstützung und Begleitung dieser Projekte dank enger Zusammenarbeit mit engagierten, gleichgesinnten PartnerInnen, wie z.B.: dem „Projekt 2020“ von Hofer, dass die Geldpreise für die #SIAWinners2017 sponserte, der ERSTEN Stiftung, der Katharina Turnauer Privatstiftung, der WKO Wien, der Wirtschaftsagentur Wien, der Wirtschaftunsiversität Wien und der Steiermärkischen Sparkasse.

    Wir gratulieren an dieser Stelle den PreisträgerInnen:

    • Tetragon
    • refugees{code}
    • MTOP
    • Themencheck
    • Ingenieure ohne Grenzen

    nochmals recht herzlich!

    Die Videos aller FinalistInnen findet ihr übrigens im Social Impact Award Book of Inspiration

     

  • Sommerspritzer #10 mit „Open Piano for Refugees“

     

    Hallo! Stellt euch doch mal kurz vor. Wer seid ihr, wie heißt euer Projekt und warum nehmt ihr am
    Social Impact Award teil?
    Wir sind Udo, Nico, Babsi und unsere rechte Hand in Deutschland, Elisabeth. Gemeinsam mit einem
    kleinen Team führen wir das Sozialprojekt „Open Piano for Refugees“. Wir stellen frei zugängliche
    Flügel in den öffentlichen Raum in Städten in Österreich, Deutschland und der Schweiz, ganz nach
    dem Motto: Alle dürfen spielen. Alle dürfen zuhören. Mit den dabei eingenommenen Spenden
    wollen wir bald das Musikinstitut DoReMi eröffnen, das vor allem die Inklusion von geflüchteten
    und sozial benachteiligten Menschen fördern soll.
    Der SIA hilft uns dabei, die Scheu vor Herausforderungen abzulegen und gibt uns das Rüstzeug, uns
    voll ins Abenteuer zu stürzen. Vor allem profitieren wir aber auch von der hervorragenden
    Vernetzung und konnten schon einige wertvolle Beziehungen knüpfen.

    Wir leben in einer Welt, in der vieles gut, manches aber auch schlecht läuft. Welches Problem regt
    euch am meisten auf?
    Uns regt ganz besonders auf, dass Menschen nicht mehr miteinander reden. Es ist unglaublich, wie
    alle heute aneinander vorbeirauschen und dabei in ihre Smartphones starren und sich maximal
    gegenseitig anschnauzen, wenn sie sich dabei anrempeln. Wie soll in so einem Gesellschaftsklima
    etwas wie Toleranz, Nächstenliebe und ein friedliches Miteinander erhalten werden? Gerade jetzt,
    wo unsere Gesellschaft immer bunter wird und sich verschiedene Kulturen, Sprachen und
    Religionen vermischen braucht es eine besonders intensive Auseinandersetzung mit unseren
    Mitmenschen um Gemeinsamkeiten zu finden und Vorurteile abzubauen.

    Wie löst ihr dieses Problem und wodurch unterscheidet ihr euch darin von bisherigen
    Lösungsversuchen und Mitbewerb?
    Mit Hilfe der Musik wollen wir Verbindungsbrücken bauen zwischen den unterschiedlichsten
    sozialen Schichten, da die Musik weder zwischen Religion, Sprache noch Herkunft unterscheidet. An
    unseren Open Pianos entstehen Orte der Begegnung, Berührungsängste verschwinden und
    Menschen verweilen und interagieren stundenlang miteinander. Mit unserem Musikinstitut
    DoReMi wollen wir nun einen Schritt weiter gehen und eine Kommunikationsplattform für
    Menschen unterschiedlichster Herkunft, Sprache, Religion, Alter, Einkommensschicht und
    Geschlecht schaffen. Der Musikunterricht findet im Paarunterricht statt; ein Geflüchteter und ein
    (sozial benachteiligter) Österreicher – entweder von Geflüchteten oder Österreichern unterrichtet.
    Dadurch wird Integration im Alltag gelebt und nachhaltige Beziehungen entstehen.

    Was ist die größte Herausforderung am Weg zum Social Business und inwiefern unterstützt der
    Social Impact Award euch dabei diese zu lösen?
    Oft fühlen wir uns von bürokratischen Hürden, zeitfressenden Nichtigkeiten und lästigen
    Nebenaufgaben übermannt und dann wird uns oft die eigentliche Dimension unseres Vorhabens so
    richtig bewusst: Wie viel Arbeit die Gründung eines Social Business eigentlich bedeutet, auch wie
    viel unangenehme Arbeit. Der SIA hilft uns dabei hier einen realistischen Blick zu entwickeln, in
    kleinen Schritten zu planen und uns vor allem auch vor Augen zu führen, dass sich die Arbeit
    schlussendlich lohnt.

    Wie lautet die Botschaft, die ihr jungen ambitionierten Menschen mitgeben wollt, die
    Verantwortung für eine bessere Welt übernehmen wollen?
    Learning by doing. Lasst eure Taten sprechen, nicht eure Worte. Vor eineinhalb Jahren hatten wir
    den Traum wildfremde Menschen um ein Klavier zu versammeln, wo die Musik die Regeln vorgibt.
    Ein Schritt führte zum andern und hier stehen wir nun mit einer Unzahl an wertvollen Begegnungen
    im Gepäck, die vielen Menschen etwas bedeuten. Also habt ihr eine gute Idee, setzt sie um und
    macht sie wahr!

     

    Vielen Dank für das Gespräch – wir freuen uns darauf in Zukunft noch viel von euch zu hören!

    Du möchtest mehr erfahren? Informiere dich auf der Homepage von Open Piano for Refugees!

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    Der Sommer-Spritzer:
    Du fragst dich vielleicht, was hinter den Kulissen des Social Impact Awards passiert und was eigentlich aus den 10 Finalisten geworden ist, die Anfang Mai das Abenteuer “Praktikum im eigenen Projekt” gestartet haben.
    Eines vorweg: Alle Projekte verfolgen ihre Mission mit voller Motivation und arbeiten, trotz der Sommer-Monate hart an sich.
    Um auch euch an den individuellen Fortschritten teilhaben zu lassen, haben wir die FinalistInnen interviewt und stellen euch jede Woche ein Projekt im Rahmen eines spritzigen und authentischen Interviews vor.