• Die SIA Finalists 2019

    Am 23. Mai zelebrierten wir unser Finalist Announcement im Impact Hub Vienna, der feierliche Abschluss der ersten Hälfte des Social Impact Awards 2019. Die über 100 Gäste wurden SIA Österreich-Leiter Jonas als Moderator  durch den Abend geführt. Hilfe hatte er von zwei SIA Ticketverkäuferinnen, nämlich den Jurymitgliedern Ursula Aigner-Lütterfelds und Judith Pühringer, die vor allem die Bekanntgabe der Finalisten äußerst unterhaltsam und sehr spannend gestalteten. Es entschied sich an diesem Abend wer ein Ticket für den Weiterflug in die Inkubationsphase sowie einen entsprechenden Reisekoffer mit vielen Kleinigkeiten bekommen sollte. Die Inkubationsphase beinhaltet einen eigenes gestalteten dreistufigen Prozess für alle Projekte mit einem Mentoringprogramm, Zugang zu Experten- und Coachingpools, einer Wissensdatenbank, einem Taschengeld in Höhe von 300 EUR und dem Cohort, der Gemeinschaft aller Projektteams.

     

    Diese Reise durch den Abend wurde von Josefine Schulze mit einem graphic recording begleitet. Außerdem gab es eine Social Media Wall, die reichlich zur Kommunikation untereinander genutzt wurde. Lena Gansterer aus dem Management Team des Impact Hubs stellte die Location des Finalist Announcements mit folgenden Worten vor: „Der Impact Hub Vienna ist so ein bisschen das zu Hause für alle, die positiv die Gesellschaft verändern wollen.“

    Danach folgte ein kurzer Rückblick über die bisher gemachte Reise, die mit der zehn Jahresfeier und dem Kickoff des Social Impact Awards begann, über die Workshops, in Form von Impact Weekends, über die Monate März und April durch ganz Österreich ging (hierzu gibt es zum Lesen zahlreiche Reiseberichte unter den Neuigkeiten von unseren Volontären) und nun den ersten Höhepunkt im Finalist Announcement erreichen sollte.

    Ein paar Fakten über die Reise, auf die wir zugegebenermaßen sehr stolz sind: Insgesamt waren es 31 Workshops mit 477 Teilnehmenden in 7 Bundesländern, davon 4 in englischer Sprache und 17 Events bei denen SIA beteiligt war.

     

    Daraus folgten nun 52 Einreichungen hinter denen über 110 Einzelpersonen stehen. Aus diesen wurden folgende Finalists ausgewählt:

    Frida: Frida berät unabhängig und kostenlos Asylsuchende in Rechtsfragen, Fremdenrecht und macht Asylvertretung. Recht ist Grundrecht für jeden.

    Der Wiener Sozial Pod: Reportagen, Interviews und Podcasts zu sozialen Problemen in Österreich. Der Wiener Sozial Pod will Österreich die Augen über die bestehenden sozialen Problematiken öffnen und Wegschauen bekämpfen. Dies geschieht aus der Sichtweise von betroffenen und sozial beteiligten Menschen und schafft gleichzeitig mehr Solidarität im sozialen Bereich.

    Vienna Hobby Lobby: Vienna Hobby Lobby bietet kostenlose Freizeitaktivitäten für Jugendliche und Familien. Mehr Aktivität und Sozialisierung helfen den Menschen mehr in ihrem Umfeld zu unternehmen und mit ihren Mitmenschen zu interagieren.

    Hinter-Land: Klischees und Herausforderungen belasten die wichtigen ländlichen Gebiete Österreichs. Der Audioguide Hinter-land möchte ländliche Entwicklungen aufzeigen, Menschen über die Dynamiken des Waldviertels informieren und dadurch einen Wahrnehmungswandel bewirken. Besonders das aktive Engagement junger Leute steht im Vordergrund und zeigt, dass das Land eine inhärente Zukunftsschmiede sein kann.

    Happy Kids: Leistungsorientierte Lehrpläne österreichischer Schulen unterdrücken die Gefühle der SchülerInnen und schaffen somit psychische und gesundheitliche Probleme. Persönlichkeitsentwicklung und em

     

    otionales Bewusstsein sind wichtig für den Werdegang der SchülerInnen. Dies sollte ebenfalls eine Rolle für PädagogInnen spielen. Happy Kids erreicht diese beiden Ziele durch ausgeklügelte Workshops, welche Selbstwertgefühl und psychische Gesundheit stärken.

    Ein weiteres Highlight an diesem Abend war die Keynote von Udo Felizeter, einem SIA Alumni von 2017 mit Open Piano for Refugees, der uns mit auf seine eigene Reise genommen hat. Udo zeigt sehr unterhaltsam auf, wie sie es erst bei ihrer zweiten Einreichung unter die Finalists des SIA geschafft haben, sich aber trotzdem nie unterkriegen haben lassen. Auch wenn Opene Piano for Refugees nie den Social Impact Award gewonnen hat, haben sie trotzdem unglaubliches auf die Beihne gestellt und betreiben sehr erfolgreich eine soziale Musikschule inzwischen.

    Die Reisebegleiter Judith und Ursula nahmen das Publikum anschließend weiter mit auf die Reise und verkündeten die weiteren 5 Finalists.

    Lenkerbande: Die Lenkerbande öffnet nicht nur geschlossene Räume, sondern nutzt sozial-ökologische Potenziale Wiens. Lehrstehende Räume werden zu Fahrradstationen umfunktioniert, in denen Fahrräder repariert werden, sowie als auch abgeschleppte zu neuem Leben erweckt werden. Die ExpertInnen verhelfen dadurch zu weniger Metallabfall und nachhaltigerer Fahrradnutzung.

    Kunterbunt: Lebensmittelnormen sortieren unpassende Lebensmittel aus und bewirken dadurch mehr Lebensmittelverschwendung und finanzielle Schäden. Kunterbunt kreiert durch seine Leistung durch Abkauf unschöner Gemüse- und Obstsorten einen nachhaltigeren Lebensmittelverbrauch. Kunterbunt macht Lebensmittelrettung nicht nur nachhaltig, sondern auch schmackhaft!

    THUS: Thus ist eine Agentur, welche Non-Profits mehr Möglichkeiten eröffnen möchte. Dabei möchten sie Werbegenies und Non-Profits verbinden und stärken. Mehr Zusammenarbeit und soziale Aktivität fördern dabei nicht nur Non-Profits, sondern auch das österreichische Sozialsystem.

    Hempstatic: Grüne Architektur mit modernem Design machen nachhaltiges Wohnen und Bauen möglich. Hempstatic möchte energiesparende Materialien entwerfen, um eine umweltschonende Bauindustrie zu ermöglichen Dies erfolgt durch eine effiziente Nutzung von wiederverwertbaren Dämmplatten, welche Kohlenstoffe binden und Treibhausgase senken.

     

    United Women: Gesellschaftliche Tabus verwehren oft Frauen eine ausreichende Sexualaufklärung. Sexuelle Selbstbestimmung und Aufklärung wird durch Youtube als globales und kostenloses Medium für sexuelle Aufklärung ermöglicht. Frauen können sich in weniger aufgeklärten Ländern selbst aufklären und somit auch emanzipieren.

    Wenn du Lust hast den Abend nochmals ausführlich nachzuerleben, schau‘ dir die Aufnahmen auf Facebook an.

  • Announcement zum Finalist Announcement 2019

    Die Spannung steigt! Am 23. Mai ist es nämlich endlich soweit und die Finalists des Social Impact Award 2019 werden im Impact Hub in der Lindengasse 56 verkündet. Die feierliche Veranstaltung beginnt um 18:30 und dauert vermutlich bis 20:30. Es ist also das perfekte Abendprogramm für all jene, die sich für die Social Entrepreneurship- Newcomer Österreichs interessieren.

    Beim SIA- Finalist Announcement werden die 10 Finalist-Projekte bekanntgegeben. Diese haben die Chance Teil eines dreimonatigen Inkubationsprogramms zu werden, bei welchem sie auf ihrer SIA-Reise bis hin zur Award Ceremony im Herbst 2019 von Expert*innen mit Rat und Tat bei der Ideenumsetzung begleitet werden.

    Diese Reise begann am 1. März 2019 beim SIA-Kick-Off. In über 30 Workshops und 7 Social Impact Weekends konnten junge Menschen aus ganz Österreich Ideen und Projekte entwickeln, die zu einer Gesellschaft beitragen, die die Herausforderungen unserer Zeit bewältigbar machen sollen. Die Ideen konnten eingereicht und vom Screening Team mithilfe einer Shortlist und Kriterien wie Social Impact, Innovationsgrad und Umsetzbarkeit evaluiert und bewertet werden. Danach wurde die SIA-Jury hinzugezogen, die die finalen Projekte auswählt, die am 23. Mai feierlich vorgestellt werden.

    Als Highlight des Abends wird Udo Felizeter von Open Piano for Refugees und DoReMi seine Erfahrungen als SIA Teilnehmer teilen und Einblicke bieten in die Reise der beiden Social Enterprises.

    Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und zusammen mit uns feiert!

  • Social Impact Weekend Graz

    Am 29. und 30.März fand in Kooperation mit der Universität Graz das diesjährige SIA-Weekend in den wun derschönen Räumlichkeiten des Palais Kottulinsky des “uniforlife”-Weiterbildungszentrums in Graz statt. Ein besonderes Highlight stellte am Freitag der abendliche Community-Event des Social Business Club Styria dar.

    Wie erwartet, war der erste Workshoptag, der besonders interessant ist für jene, die sich  zum Thema Social Entrepreneurship noch gerne inspirieren lassen, ausgesprochen gut besucht. Toll fanden wir die Initiative einer jungen Lehrbeauftragten, die ihre Studierenden einer Pädagogischen Fachhochschule im Rahmen der Lehrveranstaltung “Mutig und Fair” an dem Workshop teilnehmen ließ. Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer, entwickelten in Gruppen zusammen mit den anderen Teilnehmenden tolle Konzepte zu Themen, die ihnen persönlich am Herzen lagen.

    Der Abend wurde vom Social Business Club Styria organisiert und bot ein tolles Programm mit Vorträgen und Beispielen dafür, was es in der schönen Steiermark bereits an nachhaltigen und sozialen Wirtschaftsinitiativen gibt. Laut einer eigens durchgeführten Studie gibt es in der Oststeiermark beachtlicherweise bereits bis zu 8% Sozialunternehmertum. Der Gründer des Netzwerkes, Rüdiger Wetzl-Piewald, ist selbst einer der österreichischen Pioniere in Sachen Social Entrepreneurship und gründete 2009 das nachhaltige IT-Unternehmen “Compuritas”. Diese verwertet von Groß- und Mittelunternehmen ausrangierte Computer und zugehörige Geräte und schenkt ihnen im Sozial- und Bildungskontext neues Leben. So wird nicht nur sehr viel Geld gespart, sondern auch wertvolle Ressourcen.

    Der zweite Tag startete in kleinerer Gruppe aber dafür umso effizienter. Beim Workshop “Creating Impact” wurde weiter an den tollen Projekten gearbeitet um dann im letzten Teil der Workshopreihe, dem “Social Business Lab” nochmal konkreter zu werden und ein Geschäftsmodell auszuarbeiten. Neben einer Initiative zur Reduktion von Wegwerfbechern an der Universität selbst arbeitete ein Teilnehmer an einem Online-Spiel, welches “Menschen dazu ermutigt wohltätig zu handeln und den digitalen Raum zu verlassen um in der Realität zu wirken”. Die Idee dazu bestand bereits ein bisschen länger. Für ihn waren es vor allem “Die Möglichkeit vor einer Gruppe zu pitchen und natürlich auch die engagierten Menschen die ich (er) hier kennenlernen durfte”, was ihn begeisterte.

    Für die großartige Unterstützung der Gesamtveranstaltung möchten wir uns besonders bei Thomas Korenjak der Abteilung für Wissenstransfer an der Karl-Franzens-Uni Graz bedanken, durch dessen Bemühungen an diesem Wochenende alles reibungslos ablief und wir uns rundum wohl fühlten.

     

     

  • Social Impact Weekend meets Impact Hub Vienna

    Auch dieses Jahr fand von 22. bis 23. März wieder das Social Impact Weekend im Impact Hub Vienna statt. Ein breites Publikum an angehenden Social Entrepreneurs  als auch Neulingen auf dem Gebiet interessierte sich für die Workshops rund um das soziale Geschäftsmodell.  

    Manche Teilnehmer*innen kamen um an konkreten Projekten zu arbeiten, die ihnen schon eine Zeit lang im Kopf herumschwirrten, andere nutzen die inspirierende Atmosphäre, um ganz neue Ideen zu entwickeln. In unserendrei Workshops „Ideas for Change“, „Creating Impact“ und „Social Business Lab“ war für jede*n etwas dabei. In allen Workshops bekamen die Teilnehmer*innen eine gute Mischung an theoretischem Input und prozessorientierter Ideenentwicklung, um ihr Projekt auf die jeweils nächste Ebene zu bringen.

    Einen Einblick in die Praxis eines Sozialunternehmens erhielten die Teilnehmer*innen durch die SIA-Finalisten My Future Academy, die über ihre Erfahrung mit der Etablierung eines Bildungsprojekts „für Jugendliche aus allen Schichten“ und über ihre Anfangsschwierigkeiten berichteten.

    Am zweiten Tag ging es weiter mit den Workshops zum Thema Impact und Business Modelling. Besonders spannend waren die vielen Beispiele von internationalen sozialen Unternehmen, aber auch in Österreich. Auch hier kamen mehrere spannende Ideen auf und die Teilnehmer*innen arbeiteten an ihren Konzepten.

    Ein konkretes Beispiel für ein erfolgreiches Social Business sind die SIA 2018 Gewinner Lingvano, die es gehörlosen Menschen ermöglicht die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) via ihrer Onlineplattform zu erlernen.

    Die anschließende Fragerunde und Diskussion war sehr angeregt und führte über das Projekt hinaus, über Inkubationsmöglichkeiten, Hürden des Erfolgs bis zu den wichtigsten Learnings der Gründer*innen.

  • Das Social Impact Weekend Salzburg

    Das diesjährige Social Impact Weekend Salzburg fand am 22. und 23. März im Career Center der Universität Salzburg statt. Hier wurde nützliches theoretisches Wissen rund um Social Entrepreneurship vermittelt, welches im Anschluss anhand konkreter Ideen im praktischen Teil der Workshops auch direkt von den Teilnehmer*innen angewendet werden konnte.

    Basierend auf persönlichen Interessen und Motivationen lag das Hauptaugenmerk beim ersten Workshop-Nachmittag auf Brainstorming zu möglichen Lösungsansätzen für gesellschaftliche Herausforderungen. Nachdem die Gruppen fleißig an ihren eigenen Ideen gearbeitet haben, hatten sie noch die Gelegenheit, durch einen Guestspeaker der Online-Suchmaschine fürKrankheiten “Symptoma, Einsicht in die Gründungsgeschichte und die Umsetzung einer erfolgreichen Social Startups zu erhalten. Durch eine anschließende Q&A-Session konnten dabei auch noch spannende Fragen der Teilnehmer*innen beantwortet werden.

    Bei den Workshops am Samstag ging es dann unter anderem um die Bedeutung und Erreichung von Impact sowie um die unterschiedlichen Arten  von Geschäftsmodellen. Anhand verschiedener Organisationen, bei denen es sich teilweise auch um SIA-Teilnehmer*innen und –gewinner*innen handelte, wurden die vorgestellten Konzepte verständlich gemacht. Nachdem die Teilnehmer*innen durch eine kurze Übung lernten, wie sie sogar mit ihrem Haustier, wie der Kuh Alma, die Welt ein Stück weit verbessern könnten, war es anschließend umsospannender zu beobachten, wie sich auch ihre eigenen Ideen in umsetzbare Geschäftsmodelle verwandelten. Von einer Job-Matching-Plattform, über eine App zum Thema „Nachhaltiger Lifestyle“, bis hin zu einer sinnvollen Alternative zu „Fast Fashion“ und einer innovativen Nachhilfeplattform für soziale Lernunterstützung wurden zahlreiche Ansätze für mögliche Projekte identifiziert. Teilnehmer*innen, dieohne konkrete Vorstellung eines Sozialprojektes gekommen waren, konnten sich durch die Vorträgeund die Ideen der Gruppe inspirieren lassen und sammelten Wissen über Social Entrepreneurship. „Ich bin hier blauäugig hingekommen und gehe mit viel Enthusiasmus und Aktivismus wieder raus.“, beschrieb eine Teilnehmerin passend ihren persönlichen Eindruck und den gewonnen Nutzen durch ihre Teilnahme. Der Großteil der Gruppe besuchte die Workshops, um an ihren individuellen Plänen zu arbeiten und sich konkretes Feedback für die Einreichung beim Social Impact Award einzuholen. Somit geht ein sonniges und inspirierendes SIA-Workshop-Weekend in Salzburg zu Ende, das für jeden etwas zu bieten hatte.

     

  • „Salongespräche“ – Der Podcast für Engagement und Miteinander

    Im Spätsommer 2015 wurde die Inklusions- und Integrationsinitiative „Fremde werden Freunde“ ins Leben gerufen. Heute besteht der Verein mit seinem „Freunde Salon“ in der Garnisongasse im 9.Bezirk. Dort veranstalten sie öffentlich zugängliche Workshops, Events und Netzwerktreffen und starteten kürzlich sogar ein Inklusives Corporate Volunteering Projekt. Auch im Fundraising hat die Initiative mit ihren beiden Geschäftsführerinnen Lisa Pölzl und Ina Pervan-Al Soqauer stets sehr innovativ agiert. Der neue Online Podcast bietet dem Verein eine weitere Chance, möglichst viele Menschen auf verschiedenen Ebenen in das Wirken einzubinden.

    In der zweiten Folge durfte Jonas Dinger über den Social Impact Award und sein 10-jähriges Bestehen sprechen. Was Social Entrepreneurship überhaupt ist, was der SIA dazu beiträgt, dass angehende Sozialunternehmer nicht ausbrennen und was Österreich mit Uganda gemein hat, erfährst du hier:

    Soziale Innovation mit Jonas Dinger | iTunes | Google Podcasts | Spotify

    Hört rein und gebt dem Podcast von Fremde werden Freunde ein paar Sterne auf iTunes. Somit erhöht sich seine Reichweite und ihr ermöglicht immer mehr Menschen von tollem Engagement zu erfahren.

  • Auftakt-Wochenende in Linz – das erste Social Impact Weekend 2019

    Am 15. und 16. April fand das erste Social Impact Weekend dieses Jahres an der Johannes Kepler Universität Linz und der FH Oberösterreich statt. Knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich hier über den Social Impact Award informieren und gleich an eigenen Social Business Ideen basteln.Mit Hilfe der bereitgestellten Tools konnten innerhalb der zwei Tage bereits einige Projekte – zumindest auf Papier – erarbeitet werden.

    In den Theorieteilen lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Grundlegendes über soziale Unternehmen, Voraussetzungen für deren Gründung und diverse Geschäftsmodelle. Zahlreiche Praxisbeispiele inspirierten und zeigten den weitreichenden Nutzen, den Unternehmen als Beitrag für die Gesellschaft leisten können.

     

    Davon motiviert entwarfen die Teilnehmer in der Idea-Factory neue Bewältigungsstrategien für gesellschaftsrelevante Probleme. Innovative Lösungen wurden rasch gefunden, wie zum Beispiel eine Business-Idee zur Unterstützung von Angehörigen Demenzerkrankter. Aber auch ein Bonussystem für verpackungsfreies Einkaufen und ein Leitfaden zur Integration von Geflüchteten im ländlichen Oberösterreich wurden gefunden. Im Laufe der zwei Tage wurden die Ideen weiterentwickelt. Zielgruppen und Herausforderungen wurden definiert und an deren Umsetzung gearbeitet. Alle Teilnehmer stellten am Ende des Workshops ihre Ideen in Form von Pitches vor und bekamen wertvolles Feedback.

    Im Anschluss präsentierten jeweils zwei lokale Sozialunternehmer ihre eigenen Projekte.  Elisabeth Strasser stellte die Nähküche vor und berichtete über die Anfänge, in denen Pop-up- Nähküchen für diverse Veranstaltungen zur Verfügung gestellt wurden bis hin zur Eröffnung der Nähküche in eigenen Räumlichkeiten. Hier werden regelmäßig Workshops und offene Nähküchen angeboten, wo ausgetragene, löchrige und verwaschene Textilien in individuelle und schöne Einzelteile verarbeitet werden.

    Albert Vogl-Bäder, Mitgründer des Start-Ups Carployee, erzählte über den Prozess, dieHerausforderungen und die Lernerfolge bei der Gründung eines neuen Unternehmens. Carployee unterstützt Unternehmen mit Hilfe einer maßgeschneiderten Plattform, Fahrgemeinschaften für MitarbeiterInnen zu bilden und zu fördern. Dabei trägt Carployee zur CO2 Entlastung bei, senkt Parkplatzkosten für Unternehmen und vernetzt MitarbeiterInnen.

    Besonders die Möglichkeit Fragen zu stellen zur ursprünglichen Idee und wie sich diese im Laufe der Zeit entwickelt hat, stellte eine große Bereicherung und Motivation für die Teilnehmer. Inspiriert, ermutigt und mit vielen neuen Tools ausgestattet, machten sie sich am Samstagabend auf den Heimweg. Es waren zwei sehr erfolgreiche und intensive Tage, von denen alle noch länger profitieren werden.

     

     

  • Stories of SIA – Stories of Impact

    10 Jahre SIA, 100 Gesichter. Wir konnten viele Menschen erreichen in den letzten Jahren, durften Teil vieler Geschichten werden, viele selbst mitgestalten. Manchmal konnten wir erste Impulse setzen, manchmal das zuvor gesäte Gut zum Keimen bringen. Manchmal hatten wir gar keinen Einfluss auf die Idee, die sich innerhalb des Social Impact Awards entwickelt hatte: Und doch sind wir stolz, so viele innovative, soziale Projekte auf ihrer Reise begleitet zu haben, immer noch zu begleiten.

    SIA hat in der Zeit seit seiner Gründung ein umfangreiches Netzwerk voller kreativer Köpfe mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn gebildet. Ein Netzwerk, das zusammenhält, stark macht, unterstützt und befähigt, das Beste aus einem herauszukitzeln — Um das Beste in der Welt zu ermöglichen. Ein Stückchen zu einem lebenswerteren und nachhaltigeren Planeten beizutragen, das ist die Vision, der wir uns widmen, und die Mission, der sich unsere Teams angenommen haben.

    Den Monat Februar möchten wir all denjenigen widmen, die mit ihren sozialen Start-Ups Geschichten schreiben. Die den Mut hatten, ihre Utopien in innovativen Projekten zur Realität werden zu lassen. Die sich nicht unterkriegen ließen, als es schwierig wurde und ihre Ziele nach wie vor motiviert verfolgen. Es sind ihre Geschichten, die unsere sind: Der Impact von SIA beginnt bei unseren Teilnehmern, unseren Finalisten und Gewinnern der letzten 10 Jahre in 18 Ländern.

    Über unsere Profile auf Facebook, Instagram und Twitter könnt ihr im Februar einige dieser „Stories of Impact“ lesen und bekommt damit einen Einblick in die tollen Projekte, die innerhalb des Social Impact Award international entstanden sind. Wir zählen weiterhin Geschichten, 2019 steht gerade erst vor der Tür, und wer weiß — vielleicht seid ihr ja die nächsten Social Entrepreneure? Lasst euch inspirieren und findet es heraus!

  • Humans of SIA – Das sind wir. 10 Jahre gibt es SIA nun schon.

    10 Jahre, die nicht möglich wären, ohne ein ausgeklügeltes Team, tatkräftige Unterstützer, motivierte Helferlein und die beste Crew der Welt. Die versteckt sich allerdings meist hinter den Kulissen, und zeigt der Außenwelt gar nicht so viel von sich — Schwierig: Wie soll man Transparenz vermitteln, ohne reinzusehen in SIA’s Kern? Jetzt aber Schluss damit: Wir wollen uns natürlich euch nicht vorenthalten und möchten, dass ihr die Chance bekommt, jeden Einzelnen von uns kennenzulernen. Ein guter Vorsatz ist das: Aufmachen das Guckloch und rauslachen; der Sonne entgegen — und euch.

    10 Jahre SIA, 100 Gesichter. Hunderte. Tausende. Den ersten Monat des Jahres möchten wir nutzen, um ein paar dieser Gesichter sichtbar zu machen. Und euch zu zeigen: Das sind wir. Wir sind echt. Wir sind keine Siri, keine Alexa, kein automatischer Antwortservice oder Mausklick, der per Fingerschnipsen automatisch Befehle ausführt. Nein: Wir sind genauso real wie du, ansprechbar und öffentlich. Das sind wir also: Die Humans of SIA.

    Wir freuen uns, dich kennenzulernen.

  • Interview mit Lingvano (SIA-Finalist 2018)

    Laut Google zählen zu den exotischen Sprachen Azeri, Bambara, Dari, Esan, Fante, Kabardinisch, Tigrinya und Zaza. Uns fällt noch eine ein – die österreichische Gebärdensprache! Weitaus bekannter als die zuvor genannten Beispiele beherrscht sie aber trotzdem nur ein Bruchteil der Bevölkerung, was ein Problem für viele gehörlose Menschen darstellt und zu ihrer gesellschaftlichen Isolation führt. Durch Lingvano wird das kostengünstige und flexible Erlernen der Gebärdensprache für alle möglich, was das Leben der Gehörlosen verbessern und vereinfachen soll.

    Wir haben mit Nicolas Molcik, Mitgründer von Lingvano, über sein Startup, die faszinierende Welt der Gebärden und Situationen gesprochen, mit denen viele gehörlose Menschen und ihre Angehörigen konfrontiert werden.

     

    SIA: Was war eure Motivation? Warum habt ihr euer Projekt ins Leben gerufen?

    Lingvano: Wir drei von Lingvano haben individuelle Erfahrungen mit Kommunikationsbarrieren zwischen Gehörlosen und Hörenden gemacht: Atilla, als von Geburt an Gehörloser, beinahe täglich. Matthias und ich insbesondere in unserer Zeit als Zivildiener. Mit unserem Social Business Lingvano haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Welt der Hörenden und Gehörlosen besser zu verbinden und Barrieren abzubauen. Dafür ist es notwendig, allen Interessierten eine einfache Möglichkeit zu bieten, die österreichische Gebärdensprache zu lernen. Dies ermöglichen wir mit einer spannenden und kostengünstigen Gebärdensprach E-Learning-Plattform.

    SIA: Warum hattet ihr das Gefühl das Projekt jetzt umsetzen zu müssen und für wen setzt ihr es um?

    Lingvano: Im Zuge vieler Gespräche mit Gebärdensprachlehrern und an der Gebärdensprache Interessierten hat sich die Nachfrage an einer E-Learning-Plattform überwältigend bestätigt. Wir haben von den verschiedensten Geschichten gehört, weswegen Menschen die Gebärdensprache erlernen wollen.

    Naheliegend ist, dass insbesondere Personen mit gehörlosen oder schwer gehörbeeinträchtigten Familienmitgliedern am Erlernen der Gebärdensprache interessiert sind. Leider ist es aber so, dass oftmals selbst engste Familienmitglieder die Gebärdensprache nicht sprechen bzw. lernen. Die häufigsten Gründe hierfür stellen fehlendes Geld oder zeitliche Inflexibilität dar. Die Auswirkungen für das gehörlose Familienmitglied sind Kommunikationsbarrieren in der eigenen Familie und soziale Ausgrenzung.

    Ebenso haben wir von Menschen gehört, die in ihrer Jugend sukzessive an Hörvermögen verloren haben und somit in kurzer Zeit die Gebärdensprache lernen mussten. Der früher große Freundeskreis wurde durch die Kommunikationsbarrieren auf nur jene wenige Freunde reduziert, welche ebenso die Gebärdensprache erlernten. Das Interesse die österreichische Gebärdensprache zu lernen war zwar bei allen Freunden vorhanden, aber die zwei größten Barrieren, Zeit und Geld, stellten auch für sie Hürden da.

    Diese zwei kurzen Beispiele sind selbstverständlich nur ein Bruchteil der Gründe, weswegen Menschen die Gebärdensprache lernen wollen. Oftmals ist das Interesse auch gar nicht mit einem Schicksal oder Ähnlichem verbunden, sondern einfach die Faszination an dieser einzigartigen Sprache selbst. Und jeder einzelne dieser vielen verschiedenen Gründe motiviert uns umso mehr, das Projekt Lingvano voranzutreiben und es hörenden Menschen so einfach wie möglich zu machen, in die spannende Welt der Gebärden einzutauchen.

    Genauso soll Lingvano aber auch die gehörlosen Menschen unterstützen, denn es soll ihnen ermöglichen, mit anderen einfacher in Kontakt treten und auch kommunizieren zu können. Es soll sie mehr in die Gesellschaft einbinden.

    SIA: Als Beispiel nennst du ja auch, dass es nicht selten ist, dass Menschen im Laufe ihres Lebens ihr Gehör verlieren und aus diesem Grund die Gebärdensprache erlernen müssen. Bietet den Betroffenen der Arzt an, die Sprache zu erlernen oder an wen wenden sie sich in diesem Fall? Wie sieht es mit den Angehörigen und Freunden aus?

    Lingvano: Es gibt diverse Schulen und Einrichtungen, die die Gebärdensprache unterrichten oder auch Lehrer ausbilden (zum Beispiel Equalizent). Es gibt Vereine und die Volkshochschule, die Kurse anbieten. Angehörige und Freunde haben oft weniger Zeit und Motivation, die Sprache zu erlernen. In diesem Fall ist ein Onlinekurs als Ergänzung oder als Einstieg eine gute Möglichkeit, um zumindest einfache Unterhaltungen führen zu können. Auf unserer Plattform lernt man nicht nur die Gebärdensprache, sondern auch den Umgang mit gehörlosen Menschen und erfährt, welche Fragen Hörende an die Gehörlosenwelt haben. Beispiele sind etwa: „Wie träumen Gehörlose? Haben sie eine innere Stimme oder ist es eine Person in der dritten Person die gebärdet?“ „Dürfen Gehörlose Auto fahren?“ „Wie funktioniert die Klingel der Gehörlosen?“ etc.

    SIA: Spannende Fragen! Das heißt, wenn ich einen Kurs bei euch mache, kann ich mich mit einer gehörlosen Person auf der Straße unterhalten?

    Lingvano: Ja, also die Alltagsgebärden lernt man definitiv. Angeregte Diskussionen kann man dann natürlich noch nicht führen. Wir bauen unser Angebot aber weiter aus, die Grundkommunikation kann man derzeit schon erlernen.

    SIA: Wie habt ihr die Idee für euer Projekt bekommen? Was habt ihr in dem Moment gemacht als euch die Idee eingefallen ist? Wo wart ihr? Wie hat sich euer Team zusammengefunden?

    Lingvano: Die Idee selbst ist an zwei voneinander unabhängigen Orten entstanden. Matthias und ich haben uns nebenberuflich im Studium kennengelernt und das gemeinsame Interesse an der österreichischen Gebärdensprache entdeckt. Nach vergeblicher Suche hinsichtlich ausführlicher Online-Lernmöglichkeiten haben wir uns dazu entschlossen, unsere Fähigkeiten und Ressourcen zu bündeln und eine Gebärdensprach E-Learning-Plattform ins Leben zu rufen. Zur Umsetzung dieses Vorhabens fehlte allerdings noch ein letztes Puzzleteil: Atilla. Er unterrichtet seit langem die österreichische Gebärdensprache. Viele Male haben seine Schüler das Interesse geäußert, auch jenseits des Unterrichts Gebärden lernen und festigen zu können. Herkömmliche Lehrbücher sowie uneinheitliche Online-Lernmaterialien waren dafür nicht ausreichend. Deshalb hat Atilla begonnen, an der Idee einer E-Learning-Plattform zu arbeiten. Per Social Media suchte er dafür nach Interessierten und hat damit ebenso die Aufmerksamkeit von Matthias und mir auf sich gezogen. Nach einem kurzen Schriftverkehr fand schließlich das erste gemeinsame Meeting statt und die zwei kleinen, voneinander unabhängigen Wege verschmolzen zu einem Großen. Die für unser gemeinsames Vorhaben notwendigen Fähigkeiten waren somit gebündelt und das Puzzle komplett.

    SIA: Du sagst, dass du zur Zeit deines Zivildienstes erstmals mit gehörlosen Menschen in Kontakt gekommen bist. Woran könnte es liegen, dass die Gebärdensprache in den meisten Schulen nicht einmal als unverbindliche Übung (so wie andere Sprachen) angeboten wird und dementsprechend wenige Menschen auf den Nutzen der Sprache aufmerksam werden?

    Lingvano: Ich denke, dass es einfach daran liegt, dass die Gebärdensprache noch nicht so etabliert ist. Oft wird es nicht als Alternative gesehen, da es umfassende Lernangebote für die Gebärdensprache erst seit Kurzem gibt. Die österreichische Gebärdensprache ist beispielsweise erst 2005 im Bundesverfassungsgesetz anerkannt worden.

    SIA: Es gibt weltweit unterschiedliche Gebärdensprachen. Unterscheiden sich diese stark? Wenn ich die österreichische Gebärdensprache kann, kann ich mich mit Menschen unterhalten, die die deutsche oder die japanische Gebärdensprache beherrschen?

    Lingvano: Das ist eine schwierige Frage, weil ich in diesem Bereich selbst noch nicht den hundertprozentigen Durchblick habe. Es ist schon so, dass es selbstständige Sprachen sind. Da etliche Aspekte oftmals sehr ähnlich sind (z.B. Mundbild, elementare Gebärden, etc.) können sich Deutsche und Österreicher bis zu einem gewissen Grad verstehen. Ob es beispielsweise mit der japanischen und österreichischen Gebärdensprache ähnlich ist, weiß ich nicht. Lustigerweise gibt es aber auch in der österreichischen Gebärdensprache unterschiedliche Dialekte. Im Endeffekt ist es eine ganz normale Sprachentwicklung, wobei viele irrtümlicherweise denken, dass es nur eine internationale Gebärdensprache gibt.

    SIA: Was ist eure größte Schwierigkeit bei der Entwicklung eures Projektes? Welche persönlichen Eigenschaften helfen euch dabei?

    Lingvano: Wie es nun mal so ist, sind bis zur Umsetzung einer Unternehmung kleine, manchmal auch größere Steine aus dem Weg zu räumen. Lingvano ist hierbei keine Ausnahme. Dank unserer Zielstrebigkeit und gutem Teamwork konnten wir allerdings gemeinsam den Weg räumen und unser Projekt realisieren. Eine kleine sowie spannende Herausforderung stellt die Kommunikation selbst dar. Matthias und ich können nur einfache Gebärden. Auch wenn der Wortschatz bei jedem Meeting wächst, verwenden wir oftmals unsere Smartphones oder Laptops um kurze Texte untereinander zu schreiben. Dieser Mix aus ein paar Gebärden und kurzen Textnachrichten funktioniert erstaunlicher Weise ziemlich gut. Die Praxis zeigt uns somit, dass entgegen vieler Meinungen die Zusammenarbeit zwischen Gehörlosen und Hörenden sehr wohl funktionieren kann! Man muss nur etwas kreativ sein und einen für sich passenden Weg finden.

    SIA: Erzählt uns eine lustige Anekdote aus eurem Projektleben.

    Lingvano: Da Matthias und ich noch Anfänger im Sprechen der österreichischen Gebärdensprache sind, ergeben sich hin und wieder kleine „Versprecher. Dadurch ergibt manches keinen Sinn oder kann sogar etwas ganz anderes bedeuten. Lustige Situationen sind da natürlich vorprogrammiert Ein kleines und recht aktuelles Beispiel wäre in etwa: „Ich fahre mit der U-Bahn“ wurde zu „Ich bin auf der Flucht“.

    SIA: Gab es auch schon eine peinliche Situation oder einen besonders tollen Moment (abgesehen von dem SIA Finalist Announcement ) von dem ihr uns berichten möchtet?

    Lingvano: Einen peinlichen Moment gab es eigentlich noch nicht. Tolle Momente hatten wir allerdings schon zahlreiche – zum Glück! Einer dieser vielen tollen Momente war jener, an dem wir drei unser erstes gemeinsames Meeting hatten und realisierten, dass wir endlich alle notwendigen Puzzlestücke für Lingvano gefunden haben. Dies war nach einigen Rückschlägen im Projekt ein besonders tolles Gefühl und hat uns Dreien bestätigt, dass Aufgeben nie eine Option ist.

     

    Mehr Informationen rund um Lingvano findet ihr auf ihrer Homepage, sowie auf ihrer Facebookseite.

     

    Die Interviews mit allen 10 Finalisten werden auf der Website des Social Impact Awards, der Facebookseite des Social Impact Awards, sowie auf dem Blog “This Sustainable Life” von Elisa Gramlich veröffentlicht. Die Interviews dienen dem Community-Voting, für welches man auf der Website des Social Impact Awards bis 25. September 2018 abstimmen kann.